Anzeige
4. Januar 2016, 06:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wie Ruhestandsplanung funktionieren kann

Trotz des mittlerweile guten Produktangebots wird die Generation 50plus von der Versicherungs- und Finanzwirtschaft noch nicht optimal abgeholt. Ein wichtiger Lösungsansatz ist die zielgerichtete Weiterbildung von Vermittlern für diese Zielgruppe.

Gastbeitrag von Klaus Ostholt, A.S.I. Wirtschaftsberatung

Ruhestandsberater

Professionelle und entsprechend ausgebildete Ruhestandsplaner stellen sicher, dass ihre Mandanten lebenslang ein angemessenes Einkommen erhalten und sich auch für den Krankheits-, Pflege- und sogar Todesfall organisatorisch gut aufgestellt fühlen.

Die sogenannten Best Ager sind üblicherweise bereits mit Renten und privaten Sparprozessen wie Lebensversicherungen, Fonds und Immobilien ausgestattet.

Renteneinkünfte geringen als gedacht

Aber die privaten Sparprozesse erzielen oftmals nicht die ursprünglich erhofften Erträge. Auch die Renteneinkünfte liegen aufgrund der steuerlichen Belastung sowie gestiegener Beiträge und Sozialabgaben oft unterhalb der Erwartung.

An dieser Stelle ergibt sich schon die erste Notwendigkeit zur Entwicklung eines Lösungsansatzes. Dabei geht es darum, ein Konzept zu entwickeln, das den regelmäßigen Ausgaben regelmäßige Einnahmen gegenüberstellt.

Welche Produktmöglichkeiten sich anbieten, muss für jeden Einzelfall überprüft werden. Der Markt hat deshalb speziell für die Zielgruppe der Best Ager Angebote geschaffen. Dazu gehören neue flexible Renten und Modelle zur schrittweisen Vermögensübertragung an folgende Generationen, die jeweils vorzeitige Entnahmen erlauben und auch steuerlich attraktiv sind.

Antworten auf Niedrigzinsphase

Diese Produkte sind zugleich auch eine Antwort auf die anhaltende Niedrigzinsphase und die deutlich gestiegene Lebenserwartung. Neben speziellen Angeboten aus dem Bereich der Lebens- und Rentenversicherung geht es in der Ruhestandsberatung aber auch um Produkte aus dem Bereich der Kranken- und Pflegeversicherung, Sachversicherungen, Vermögensanlagen und Immobilien.

Schon die große Produktvielfalt rechtfertigt spezialisierte Beratungsangebote. Der Bedarf der Best Ager wird damit dennoch nicht abgedeckt. Allein in Deutschland kann man von mehr als zwei Millionen Haushalten ausgehen, die über ein liquides Vermögen von mehr als 200.000 Euro verfügen und für exklusive Beratungsleistungen infrage kommen.

Seite zwei: Gut ausgebildete Ruhestandsplaner

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

Sanitätshäuser dürfen Kassenpatienten die Zuzahlung erlassen

Krankenversicherte dürfen auf Preisnachlässe bei medizinischen Hilfsmitteln wie Schuheinlagen, Blutzuckertests oder Hörgeräten hoffen. Ein Grundsatz-Urteil erlaubt es den Händlern solcher Produkte, ihren Kunden die Zuzahlung an die gesetzliche Krankenkasse zu erlassen.

mehr ...

Immobilien

Bauwirtschaft rechnet mit anhaltendem Boom

Die Bauwirtschaft rechnet für 2016 mit einem Plus von fünf Prozent und geht davon aus, dass 2017 ähnlich gut verläuft. Haupttreiber der Entwicklung seien der Straßen- und Wohnungsbau.

mehr ...

Investmentfonds

Italien-Referendum belastet Börse nicht

In diesem Jahr gerieten die Börsen durch politische Abstimmungen bereits mehrfach unter Druck. Nach dem Italien-Referendum scheinen die Marktteilnehmer aber dazu gelernt zu haben.

mehr ...

Berater

Vollmachtsvermutung: Hoher Prüfungsaufwand für Berater

Laut eines aktuellen Gesetzesentwurfes sollen Ehegatten und eingetragene Lebenspartner in Notfällen einander automatisch vertreten dürfen. In seiner derzeitigen Fassung besteht allerdings die Gefahr, dass die Missbrauchsanfälligkeit dieser Regelung hoch ist.

Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...

Sachwertanlagen

Schifffahrt: Krise, Krise und kein Ende

Der Verkauf der Reederei Hamburg Süd an den Konkurrenten Maersk markiert einen weiteren Höhepunkt der Schifffahrtskrise. Doch was haben AIF aus anderen Branchen damit zu tun? Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

IDD: Der Tod der Honorarvereinbarung für Versicherungsmakler

Aktuell erfreuen sich Honorarvereinbarungen – zum Beispiel bei der Vermittlung von Nettotarifen – und Servicepauschalen einer großen Beliebtheit unter Versicherungsvermittlern. Hiermit könnte jedoch bald Schluss sein – jedenfalls wenn es nach dem Willen des Bundeswirtschaftsministeriums geht.

mehr ...