Bitcoin erholt sich: Ist der Bärenmarkt bereits vorbei?

Google Cash. bei Google als bevorzugte Quelle markieren
Hat Bitcoin die Talsohle erreicht?
Bild: KI-generiert mit ChatGPT / DALL·E
Bitcoin notiert über einer wichtigen Abwärtstrendlinie. Was historische Zyklen und aktuelle Signale über den Bärenmarkt aussagen.

Der Bitcoin-Kurs zeigt sich wieder fester und notiert über einer wichtigen Abwärtstrendlinie. Zugleich nähert sich der Markt dem Zeitfenster, in dem frühere Bärenmärkte ihren Boden fanden. Ist die nächste Aufwärtsphase schon gestartet?

Der Bitcoin-Vierjahreszyklus ist mittlerweile auch außerhalb der Bitcoin-Bubble bekannt. Ungefähr alle vier Jahre halbiert sich durch das Halving die Menge an neuen Bitcoin, die Miner als Belohnung erhalten. Historisch folgten darauf starke Aufwärtsbewegungen, ein Höhepunkt und anschließend ein Bärenmarkt (siehe folgender Chart).

In vergangenen Zyklen erreichte Bitcoin seinen Bärenmarktboden häufig ungefähr zwölf bis dreizehn Monate nach dem Allzeithoch. Genau dieses Zeitfenster durchlaufen wir gerade (siehe folgender Chart). 

Oder erleben wir lediglich eine Verschnaufpause, bevor die nächste Verkaufswelle kommt? Für mich ist klar: Historische Muster liefern wertvolle Hinweise, aber keinen verbindlichen Fahrplan. Dennoch muss man festhalten, dass wir uns wahrscheinlich bereits im Bitcoin-Frühling befinden. Der Frühling, insobesondere der April, ist geprägt von wechselhaftem Wetter. Genau so ist es gerade bei Bitcoin. 

Dennoch lassen sich bereits viele bullische Signale erkennen. Der Bitcoin-Wochenchart zeigt ein spannendes Muster: In früheren Zyklen begleitete der Ausbruch über die rot eingezeichneten Abwärtstrendlinien den Übergang in eine neue Aufwärtsphase. Auch jetzt notiert Bitcoin wieder oberhalb dieser Linie. Kann sich der Kurs darüber behaupten, wäre das ein weiterer Hinweis darauf, dass der Bärenmarktboden bereits hinter uns liegen könnte. 

Auch charttechnisch bleibt es spannend: Bitcoin hat offenbar zahlreiche Stopps ausgelöst und ist in dieser Woche anschließend wieder in die bisherige Handelsspanne zwischen rund 82.000 und 87.000 Dollar zurückgekehrt. Das sieht weiterhin konstruktiv aus, schließt einen erneuten Rücksetzer in Richtung 79.000 bis 81.000 Dollar aber nicht aus. Entscheidend ist jetzt die Zone um 83.000 Dollar: Behauptet sich Bitcoin darüber, würde das die Erholung stützen und eine Bewegung zum Jahreseröffnungskurs bei rund 87.500 Dollar wahrscheinlicher machen.

Auch eine größere Korrektur nach diesem Anstieg bleibt weiterhin denkbar und sollte keinen überraschen. Deshalb lasse ich meinen Sparplan weiterlaufen, bleibe bei größeren Einzelkäufen aber geduldig und halte Spielraum für Rücksetzer. Kurse unter 80.000 Dollar wären für mich langfristig gesehen ein Geschenk! 

Wichtig! Du musst den perfekten Boden nicht erwischen, um langfristig von Bitcoin zu profitieren. Welche Signale ich jetzt im Blick habe und wie ich die aktuelle Lage einordne, erfährst du in meinem neuen Bitcoin-Update!

Autor Marc Friedrich ist laut eigener Darstellung Deutschlands erfolgreichster Sachbuchautor (7 SPIEGEL Bestseller in Folge), ausgewiesener Finanzexperte, gefragter Redner, YouTube-Star, bekannt aus Funk und TV, Vordenker, Freigeist und Honorarberater. Sein neuester SPIEGEL Bestseller trägt den Titel “Die größte Revolution aller Zeiten - Warum unser Geld stirbt und wie Sie davon profitieren“ und beschäftigt sich ausschließlich mit den Themen Bitcoin, Zyklen und Geldgeschichte. Außerdem ist Marc Friedrich Gründer und Initiator des Investmentbriefs Friedrich Report, in dem Analysen zu einzelnen Aktien, aber auch zu Rohstoffen und Bitcoin veröffentlicht werden. Mehr Informationen: www.friedrich-partner.de; www.marc-friedrich.de und friedrich.report Twitter und Instagram: @marcfriedrich7

Weitere Artikel

Das könnte Sie auch interessieren:

Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Comments