Bitcoin soll nun auch im Weltall geschürft werden

ChatGPT
Mining im All soll der nächste große Coup bei Bitcoin sein.

Bitcoin bleibt in Bewegung: Laut Nakiki SE plant ein Raumfahrt-Start-up Mining im Orbit, während ein milliardenschwerer Broker mit Turbulenzen am Markt in Verbindung gebracht wird. Gleichzeitig setzen börsennotierte Unternehmen weiter auf Bitcoin in der Bilanz.

Der Kryptomarkt bleibt von unterschiedlichen Impulsen geprägt. Für Aufmerksamkeit sorgt derzeit ein Raumfahrtprojekt mit Bezug zu Bitcoin: Das von Nvidia unterstützte Start-up Starcloud plant, noch in diesem Jahr mit dem Mining der Kryptowährung im Weltraum zu beginnen. Voraussetzung ist der erfolgreiche Start eines zweiten Raumfahrzeugs.

Nach Angaben des Unternehmens arbeitet Starcloud an orbitalen Rechenzentren, die künftig Datenverarbeitung außerhalb der Erdatmosphäre ermöglichen sollen. Mit dem geplanten Start würde erstmals ein Unternehmen Bitcoin-Mining im All betreiben.

Die Idee dahinter ist, Rechenkapazität im Orbit bereitzustellen und so neue technische Möglichkeiten für energieintensive Anwendungen wie das Mining zu erschließen.


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Marktbewegungen und Rolle großer Händler

Parallel dazu wird am Markt über die Rolle großer Handelsakteure diskutiert. Der quantitative Broker Jane Street hat zuletzt mit Milliardengewinnen im Handelsergebnis Aufmerksamkeit erregt und damit teilweise traditionelle Wall-Street-Banken übertroffen.

Im Zuge eines jüngsten Kursrückgangs bei Bitcoin wird das Unternehmen in Marktberichten erneut im Zusammenhang mit der Entwicklung der Kryptowährung genannt. Beobachter diskutieren, ob Aktivitäten großer Handelsfirmen zur Dynamik des jüngsten Abverkaufs beigetragen haben könnten.

Konkrete Belege dafür liegen jedoch nicht vor. Die Diskussion verdeutlicht vielmehr, welche Bedeutung große Marktteilnehmer inzwischen auch im Kryptohandel besitzen.

Unternehmen setzen weiter auf Bitcoin-Bilanzen

Ungeachtet der aktuellen Marktschwankungen bleibt Bitcoin für einige börsennotierte Unternehmen ein zentraler Bestandteil der Bilanzstrategie. Strategy, früher unter dem Namen Microstrategy bekannt, hält weiterhin umfangreiche Bitcoin-Bestände.

Die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt derzeit unter dem Marktwert der gehaltenen Bitcoins. Aus Sicht der sogenannten Bitcoin-Treasury-Strategie wird dies jedoch nicht als grundlegendes Problem betrachtet. Vielmehr wird argumentiert, dass Kapitalmaßnahmen zur Finanzierung weiterer Bitcoin-Käufe langfristig sinnvoll sein können.

Auch am Anleihemarkt wird diese Entwicklung beobachtet. Andreas Männicke von Wallstreet-Online sieht im jüngsten Kursrückgang neue Chancen für Investoren und verweist auf zusätzliche Anlagemöglichkeiten, die sich insbesondere für Bitcoin-orientierte Anleger ergeben könnten.

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