Die drei Fehler der ETF-Anlage

Exchange Traded Funds (ETFs) sind nicht einfach nur günstige und passive Investmentfonds. Zwar erwirtschaftet ein Großteil der aktiv gemanagten Aktienfonds weniger Rendite als die entsprechenden ETFs, dennoch haben Fonds einen entscheidenden Vorteil gegenüber einigen ETFs.

„Nicht alle Eier in einen Korb legen“, ist eine der wichtigsten Anlegeweisheiten.

Exchange Traded Funds (ETFs) werden bei Anlegern immer beliebter, sie sind günstig und aktiv gemanagte Aktienfonds werden immer häufiger dafür kritisiert, ihre Benchmark nicht schlagen zu können. Doch ETFs haben auch Nachteile im Vergleich zu aktiven Produkten.

Anleger, die in Fonds statt in einzelne Aktien investieren, haben dafür zwei Hauptgründe. Erstens übertragen sie die Entscheidung, welche Aktien sie halten, einem Fondsmanager. So müssen sie sich zwar immer noch für einen Fonds und damit für eine Anlageidee beziehungsweise ihre Manager entscheiden, doch dürfte dies Anlegern leichter fallen, als die Auswahl von Einzeltiteln und damit auch die Entscheidung für Kauf- und Verkaufszeitpunkte und Gewichtung.

Zweitens sind Fonds diversifiziert. Statt mehrere Aktien zu kaufen, um das Portfolio zu streuen, wird dieses Ziel schon mit einem Fonds erreicht. Einige Produkte versprechen gar, dass sie sich als Kerninvestment eignen.

Ausreichend gestreut?

Investmentfonds müssen nach der 5-10-40-Regel investieren, um Ucits-konform zu sein. Das Gewicht eines Titels muss unter zehn Prozent liegen und alle Titel, die einzeln mehr als fünf Prozent des Portfolios ausmachen, dürfen insgesamt 40 Prozent des Fondsvermögens nicht überschreiten. Diese Regel gilt nicht für ETFs, die einen zugrundeliegenden Index mit einem möglichst geringen Tracking-Error nachbilden sollen.

Darum hat das Analysehaus Morningstar zusammengetragen, in welche Indizes Anleger nicht investieren sollten, wenn Sie Wert darauf legen, dass ihr angelegtes Kapital ausreichend gestreut ist.

Seite zwei: Was ETF-Anleger beachten müssen

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