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10. Oktober 2017, 08:49
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Warum die Investition in aktive Fonds nicht lohnt

Dass aktive Fonds es in der Regel nicht schaffen, ihren Index outzuperformen ist schon bekannt. Für Anleger sollte sich aber die Frage stellen, ob sie auch ETFs unterlegen sind, die nicht kostenlos sind und zudem vom Index abweichen können. Morningstar hat ein neues Erfolgsmaß für aktive Fonds entwickelt.

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Wer in Indexfonds investiert, profitiert langfristig von einer höheren Rendite.

Seit Jahren wiederholt sich die Frage, ob aktiv verwaltete Fonds ihre Benchmark outperformen können. Diese Frage ist laut Morningstar relativ schnell mit “Nein” zu beantworten. Schon alleine dadurch, dass es so viele Fonds gibt, nähert sich ihre Performance im Schnitt dem Index an. Hinzu kommen die Gebühren aktiv verwalteter Fonds. Damit ist beantwortet, ob aktiv verwaltete Fonds einen Index schlagen können, jedoch nicht, ob man in sie investieren sollte.

In einen Index können Investoren nur näherungsweise über ETFs investieren und diese sind weder kostenlos, noch ist ihre Performance identisch mit dem Verlauf des Index. Die Frage, die sich Anleger stellen müssen ist also, ob sie Indexfonds oder aktiv verwaltete Fonds vorziehen sollten. Morningstar hat in den USA bereits 2015 das “Active/Passive Barometer” als neues Erfolgsmaß entwickelt, nun wurde es auf den europäischen Markt ausgedehnt.

Betrachtete Fonds

Verglichen wurde der einfach gewichtete Durchschnitt der aktiv verwalteten Fonds (inklusive Strategic Beta ETFs) mit dem einfach gewichteten Durchschnitt der passiven Fonds (ETFs und nicht-börsennotierte Indexfonds) zwischen Juli 2002 und Juni 2017.

Ebenso berücksichtigt wurde, dass einige aktiv gemanagte Fonds während des Betrachtungszeitraumes abgewickelt wurden. Betrachtet wurden 15 europäische Fondskategorien: fünf Rentenfonds und zehn Aktienfondskategorien, deren Vermögen insgesamt 45 Prozent der Assets europaweit entspricht. Den Betrachtungszeitraum hat Morningstar in drei, fünf, zehn und fünfzehn Jahre aufgeteilt.

Vergleich in der kurzen Frist

In der rückblickenden Betrachtung wird deutlich, dass aktiv verwaltete Fonds in der kurzen Frist noch deutlich besser abschneiden als in der langen Frist. So liegt die Erfolgsquote laut Morningstar für den Betrachtungszeitraum von drei Jahren für die Kategorien Aktien Schweiz und Unternehmensanleihen in Euro bei 54 und 53 Prozent.

Erfolgsquote aktiv gemanagter Fonds

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Seite zwei: Teure versus günstige Fonds

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4 Kommentare

  1. Wenn man die Kosten berücksichtigt, ist es für Fonds die nach 5 Jahren nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1% den Index (MSCI) schlagen, eher unwahrscheinlich diesen zu übertreffen. Für fundierte Meinungen bin ich sehr offen. Polemik bitte an den eigenen Spiegel…….

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 12. Oktober 2017 @ 08:34

  2. selbst wenn nur 10 % über 15 Jahre den Index geschlagen haben MEIN JOB ist es Die zu finden und für meine Kunden zu nehmen und bei der großen zahl an Fonds habe ich noch genug Auswahl Ich selbst habe ca. 130 Fonds als Sondervermögen
    In der letzten Analyse(30.9.17) meines gesamten Volumens incl. aller Kunden war folgendes Ergebnis. Bei dem größten Teil aller Depots( ca. 84 % des gesamten Volumens)oder 43 Fonds über folgende Zeiträume
    1Monat, Jahr 2017, 1 Jahr, 3 Jahre, 5 Jahre (5×43 = 215)
    hatte ich dieses Ergebnis
    NUR 3 Zeiträume hatten überhaupt ein Minus(zw. 0,08 % und 1,82 %)
    Somit waren 212 Zeiträume POSITIV und zwar zwischen (0,01 % und 190,04 %)
    Davon war Kein einziger ETF dabei !!
    Auch die angebliche Verbraucherzeitung Finanztest, die so dafür wirbt widerspricht sich selbst, wenn man lesen kann. FT 10 17 Aktien Welt Ergebnis 5 Jahre ETF (1. Wahl) bester Fonds 12,7 % p.a. gegen 22,7 % p.a. oder 18,8 % p.a.
    nach eigener Angabe je NACH KOSTEN
    aus 10000 wären also nach 5 Jahren statt 18200 € Empfehlung FT 27800 € für meinen Kunden geworden(nur deren Auswahl die nie vollständig ist)
    hoffe das reicht als Beleg gegen Massenverdummung

    Kommentar von kaiser — 11. Oktober 2017 @ 12:13

  3. Qualität a la BILD. Erst eine völlig sinnfreie Frage stellen und dann falsch beantworten.

    Was ist besser? Gemüse oder Obst? Da es bei Gemüse viele Sorten wie Salat gibt, die hauptsächlich aus Wasser, Wurmsch**ße und Zellstoff bestehen, schneidet Gemüse im Schnitt deutlich schlechter ab. Also: Finger weg!

    Kommentar von Phil Spaeth — 10. Oktober 2017 @ 23:10

  4. Uuuuuaa…gruselig & freundlich ausgedrückt. Dünnes Eis.

    Es sind unzählige Beispiele vorhanden in denen aktiv gemanagte Fonds den Index geschlagen haben.

    Concentra von der AGI um nur ein Beispiel zu nennen.

    Sagt mal was ist denn los mit unseren „Journalisten „?

    Gibts eigentlich nur noch schwarz und weiß. („Lohnt sich nie… ist auf jeden Fall das beste….alle ….keiner…auf jeden Fall“) wenn ich solche Phrase lese wird mir schlecht.

    Diese Holzhammer-Methode ist haarsträubend und einfach nur empörend und hat für mich mit Journalismus nicht mal vielleicht etwas zu tun.

    Schämt euch- Ihr Marktschreier!

    Kommentar von Dustin Harms — 10. Oktober 2017 @ 21:31

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