FDP-Fraktionschef fordert flexiblen Renten-Beginn

Christian Dürr
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Christian Dürr, FDP

Die FDP im Bundestag dringt angesichts der angekündigten Rentenerhöhung mit Nachdruck auf die Möglichkeit, auch später als mit 67 Jahren in Rente gehen zu können. Welche Vorstellungen die Partei hat.

„Wir sollten über eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters sprechen“, sagte Fraktionschef Christian Dürr der „Bild“-Zeitung. „Eine sichere Rente ist das Fundament unserer sozialen Marktwirtschaft.“ Nach den Vorstellungen der FDP würde mehr Rente erhalten, wer später in den Ruhestand geht – und weniger, wer früher aufhört zu arbeiten.


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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte am Dienstag angekündigt, dass die mehr als 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner ab 1. Juli 4,57 Prozent höhere Bezüge erhalten. Der Anstieg sei deutlich höher als die Inflationsrate, sagte er.

Kritik daran kam nun vom Chef der Jungen Union, Johannes Winkel. „Die Politik muss wieder zurück zu einer fairen Verteilung der hohen Rentenlasten kommen. Dafür muss sich die Rente künftig an der Preis- statt an der Lohnentwicklung orientieren“, sagte Winkel dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Mittwoch). „Klar ist, dass auch die Rentner einen Beitrag leisten müssen.“ Die Ampel-Koalition wolle die Rentner aus der finanziellen Verantwortung entlassen, „indem Rentensteigerungen künftig nur noch von der jungen Generation finanziert werden sollen“. (dpa-AFX)

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