Fondsprodukte treiben Wachstum bei PrismaLife deutlich

Foto: BarmeniaGothaer
Prisma Life CEO Stefan Opel (re.) und CFO Tobias Moser.

Trotz eines volatilen Marktsumfeldes hat die Prisma Life im Geschäftsjahr 2025 bei den zentralen Kennzahlen zugelegt und sowohl Neugeschäft als auch verwaltete Kundengelder ausgebaut.

Die Prisma Life hat im Geschäftsjahr 2025 ihr Neugeschäft und die Ertragskraft weiter ausgebaut. Nach Unternehmensangaben stieg die Beitragssumme im Neugeschäft um 13,7 Prozent auf 324,3 Millionen Euro. Treiber waren insbesondere fondsgebundene Produkte sowie Zuzahlungen in bestehende Verträge.

Die gebuchten Bruttobeiträge bleiben mit 136,1 Millionen Euro nahezu stabil und liegen leicht unter dem Vorjahreswert. Während die laufenden Prämien trotz wachsender Nachfrage insgesamt etwas zurückgehen, legen Einmalbeiträge um 7,1 Prozent zu. Parallel dazu wachsen die verwalteten Kundengelder um 7,5 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss erhöht sich auf 2,2 Millionen Euro.

CEO Stefan Opel, der die Führung zum 1. April 2026 übernommen hat, sieht das Unternehmen trotz herausfordernder Rahmenbedingungen auf Kurs: „Trotz der volatilen Rahmenbedingungen hat die PrismaLife ihre Stabilität und Ertragskraft ausgebaut. Das Wachstum der verwalteten Kundengelder ist ein wertvoller Vertrauensbeweis und zeigt, dass wir unseren Kunden als liechtensteinischer Anbieter ein attraktives Angebot machen“.

Fokus auf fondsgebundene Policen und neue Märkte

Strategisch bleibt die BarmeniaGothater-Tochter auf fondsgebundene Lebensversicherungen ausgerichtet. Diese werden sowohl als klassische als auch als Nettotarife angeboten und bilden weiterhin den Kern des Geschäftsmodells. Ergänzt wird das Portfolio durch Produkte im Bereich Sterbegeldversicherung, die insbesondere in ausgewählten europäischen Märkten nachgefragt werden.

„Mit unserem Fokus auf Fondsprodukte und Funeral Care in ausgewählten europäischen Märkten haben wir ein klares Profil“, betont Opel die Positionierung. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen eine Ausweitung der Vertriebsaktivitäten sowie zusätzliche Investitionen in Produkte, Digitalisierung und Service.

Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und gleichzeitig die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Marktbedingungen innerhalb Europas zu erhöhen, so Opel. Dabei setze der Versicherer auf flexible Produktstrukturen, die sich an veränderte Kundenbedürfnisse anpassen lassen.

Nachhaltigkeit und Konzernanbindung als Wachstumstreiber

Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die nachhaltige Kapitalanlage. Der MSCI-ESG-Score der Investments verbessert sich im Jahr 2025 auf 7,70. Das Unternehmen hat sein Angebot an nachhaltigen Anlagemöglichkeiten weiter ausgebaut und ESG-Kriterien zunehmend in seine Produktstrategie integriert.


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Tobias Moser, seit April 2026 Mitglied der Geschäftsleitung und Chief Financial and Risk Officer, unterstreicht die Bedeutung dieses Ansatzes: „Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells“.

Zusätzliche Impulse erwartet der Versicherer aus der Zugehörigkeit zur BarmeniaGothaer-Gruppe. Die Einbindung in den Konzern eröffne Zugang zu Kapital und Vertriebskapazitäten, während das Unternehmen zugleich seine Rolle als international ausgerichtete Produktplattform mit Sitz in Liechtenstein beibehält, betont der Versicherer.

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