GDV: Marder verursachen Schäden in Rekordhöhe

Ein Marder im Motor eines Autos. Die Kabel in der Schnauze
Foto: Shutterstock
Marder im Motorraum - im vergangenen Jahr verursachten die Tiere laut GDV Schäden von rund 92 Millionen Euro

Mit der Corona-Pandemie und den Lockdowns ist 2020 und 2021 die Zahl der Marderattacken auf Pkw zurückgegangen. Dafür stiegen die Kosten für die Reparaturen deutlich an.

Marderbisse haben im vergangenen Jahr zu Schäden von 92 Millionen Euro an kaskoversicherten Pkw geführt. „Zwar sank die Zahl der versicherten Marderbisse leicht auf 208.000, dafür kostete jeder Biss durchschnittlich rund 450 Euro, fast sieben Prozent mehr als 2020“, sagt die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach.

Für die Zukunft erwarten die Experten des GDV wieder mehr Marderbisse: „Der Rückgang der vergangenen zwei Jahre war vermutlich auch eine indirekte Folge der Corona-Pandemie: Weil die Raubtiere sehr aggressiv auf die Duftspuren ihrer Artgenossen reagieren, beißen sie vor allem Kabel von Autos durch, die häufig an wechselnden Orten beziehungsweise in Revieren unterschiedlicher Marder parken. In der Pandemie und insbesondere während der Lockdowns waren solche Fahrten seltener“, so Käfer-Rohrbach.

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