Inter bringt neues PKV-Tarifsystem für Beamte an den Start

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Dr. Günther Blaich, Vertriebs- und Marketing-Vorstand der Inter Versicherungen
Foto: Inter
Dr. Günter Blaich, Vertriebs- und Marketingvorstand der Inter

Mehr als die Hälfte aller PKV-Vollversicherten sind beihilfeberechtigt. Die Inter Versicherungsgruppe reagiert mit einem neuen Tarifsystem für Beamte, das zur DKM startet. Was das Angebot von bestehenden Beihilfetarifen unterscheidet, zeigt ein Blick auf die Details.

Die Inter Versicherungsgruppe bringt ein neues Tarifsystem für die private Krankenversicherung von Beihilfeberechtigten im öffentlichen Dienst an den Markt. Inter BeMed richtet sich an Beamte, für deren Krankheitskosten der Dienstherr im Rahmen der gesetzlichen Fürsorgepflicht über die Beihilfe mit aufkommt.

Der Mannheimer Versicherer ist in diesem Marktsegment kein Neueinsteiger: Der Beihilfebereich trägt bereits heute wesentlich zum PKV-Prämienvolumen des Unternehmens bei, das 2026 sein 100-jähriges Bestehen begeht und rund 1.600 Mitarbeiter beschäftigt, davon etwa 950 am Hauptsitz.


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Das Beamtengeschäft gilt seit einigen Jahren als das am stärksten wachsende Segment innerhalb der privaten Krankenvollversicherung. Mehr als die Hälfte aller PKV-Vollversicherten ist beihilfeberechtigt, mit weiter steigender Tendenz – auch infolge politischer Reformen.

„Während Angestellten der Wechsel in die private Krankenversicherung zunehmend erschwert wird, erwarten wir im Beamten-Segment auch künftig steigende Neuverbeamtungen. Mit Inter BeMed wollen wir diese wichtige Zielgruppe mit passgenauen Lösungen unterstützen und ihre Anforderungen an einen leistungsstarken Gesundheitsschutz erfüllen“, sagt Vertriebsvorstand Dr. Günther Blaich.

Vier Bausteine für den Beihilfeschutz

Inter BeMed ist bundesweit verfügbar und besteht aus vier Komponenten. Den Kern bildet ein Premium-Tarif, der die prozentualen Restkosten übernimmt, die der Dienstherr nicht trägt. Ergänzt wird dieser durch einen Zusatztarif, der aktuelle und künftige Lücken schließt, die sich aus den unterschiedlichen Beihilfeverordnungen der Länder ergeben können. Hinzu kommen zwei stationäre Zusatztarife, die privatärztliche Behandlungen sowie die Unterbringung im Zwei- oder Einbettzimmer absichern.

An der Entwicklung des Tarifsystems war nach Angaben des Unternehmens auch eine Gruppe ausgewählter Versicherungsmakler und interner Vermittler beteiligt, die ihr Know-how aus der Beratungspraxis einbrachte. „Der Haupttarif mit den Zusatztarifen enthält nur wenige Begrenzungen. Er leistet in vielen Bereichen bereits mehr als in den Beihilfeverordnungen vorgesehen“, sagt Blaich.

So erstattet Inter BeMed etwa über den Höchstsätzen der Gebührenordnungen für Ärzte und Zahnärzte hinaus. Eine Leistungsgarantie soll zudem dafür sorgen, dass der Ergänzungstarif entstehende Lücken auffängt, sollten künftig Beihilfeleistungen gekürzt werden.

Markteinführung zur DKM

Die unterschiedlichen Beihilferegelungen der Länder sowie Modelle wie die pauschale Beihilfe erhöhen nach Einschätzung des Versicherers nicht nur den Beratungsbedarf, sondern auch die Anforderungen an die internen Prozesse. Inter hat deshalb zuletzt neben der Schulung seiner Vertriebspartner auch in die Weiterentwicklung von Leistungsbearbeitung und Risikovoranfrage investiert.

Inter BeMed wird zum 15. Oktober eingeführt. Zur DKM am 27. und 28. Oktober informiert der Maklervertrieb des Unternehmens am Stand in Halle 4 in Dortmund im Detail über das neue Angebot für Beihilfeberechtigte.

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