Der Bund plant eine Neuauflage der Kaufprämie für Elektroautos. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll die Förderung rückwirkend für Fahrzeuge gelten, die seit dem Jahreswechsel neu zugelassen wurden. Je nach Einkommen, Familienstand und weiteren Kriterien sind Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro vorgesehen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider erklärt gegenüber der Zeitung: „Die Mittel reichen für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren.“ Das Programm versteht der SPD-Politiker als gezielten Impuls für die heimische Automobilbranche, die leistungsfähige Elektrofahrzeuge im Angebot habe.
Grundlage der neuen Förderung ist eine Einigung von Union und SPD aus dem vergangenen Jahr. Ziel sind milliardenschwere Kaufanreize, die vor allem Haushalten mit kleinem und mittlerem Einkommen zugutekommen sollen. Für Familien mit Kindern ist eine höhere Förderung vorgesehen.
Die Einkommensgrenze für den Bezug der Prämie liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen. Damit richtet sich das Programm ausdrücklich nicht an Besserverdienende, sondern an eine breite Käuferschicht im Privatmarkt. Bis die Förderung tatsächlich ausgezahlt wird, dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen. Nach Angaben der „Bild“ muss zunächst ein entsprechendes Antragsportal eingerichtet werden.
Anträge auf die neue E-Auto-Prämie könnten voraussichtlich ab Mai gestellt werden. Eine frühere Förderung für elektrische Pkw hatte die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP Ende 2023 kurzfristig beendet, um Haushaltslücken zu schließen. (dpa-AFX)














