Powell im Visier: Gold auf Rekordhoch, Dollar unter Druck

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Wohin der Konflikt zwischen dem US-Justizministerium und der Fed führt

Der Konflikt zwischen dem Weißen Haus und der US-Notenbank spitzt sich zu. Eine Untersuchung gegen Fed-Chef Jerome Powell wirft Fragen zur Unabhängigkeit der Geldpolitik auf und sorgt an den Märkten für Verunsicherung. Anleger reagieren bereits deutlich.

In den USA spitzt sich der Konflikt zwischen dem Weißen Haus und der Notenbank weiter zu. Fed-Chef Jerome Powell steht im Fokus einer Untersuchung, die er selbst als politischen Druckversuch wertet. Im Kern geht es um nichts Geringeres als die Unabhängigkeit der US-Geldpolitik.

Der Streit ist weniger juristisch als institutionell und politisch. Entscheidend ist die Frage, ob die Fed weiterhin unabhängig und datenbasiert auf Inflation, Arbeitsmarkt und Konjunktur reagieren kann.

Für die Märkte ist weniger relevant, wie die Untersuchung endet. Schon ihre Existenz erhöht die politische Unsicherheit, stellt die Verlässlichkeit der Fed infrage und treibt die Risikoprämie nach oben. 

Anleger reagieren bereits. Gold steigt auf ein neues Rekordhoch, US-Indizes geben nach und der US-Dollar fällt auf ein Mehrtagestief.

Autor Maximilian Wienke ist Marktanalyst bei eToro.

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