Mehr als neun von zehn institutionellen Investoren und Vermögensverwaltern planen, ihre Bestände an Kryptowährungen und anderen digitalen Vermögenswerten in den kommenden zwölf Monaten auszubauen. Das zeigt eine globale Studie des in London ansässigen Investmentmanagers Nickel Digital Asset Management.
Insgesamt 91 Prozent der befragten Unternehmen geben an, ihre Investitionen in digitale Assets erhöhen zu wollen. 13 Prozent planen sogar eine deutliche Ausweitung ihrer Allokation. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Vertrauen professioneller Anleger in die Anlageklasse trotz anhaltender Volatilität hoch bleibt.
Für die Studie wurden institutionelle Investoren in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Singapur, Brasilien und den Vereinigten Arabischen Emiraten befragt. Dazu zählen Pensionsfonds, Versicherungs-Asset-Manager, Family Offices, Hedgefonds sowie Vermögensverwalter.
Wachstum baut auf steigenden Investitionen im Vorjahr auf
Die geplante Aufstockung der Kryptoallokation erfolgt auf Basis bereits steigender Investitionen im vergangenen Jahr. Fast sechs von zehn Befragten, konkret 59 Prozent, geben an, ihre Engagements in Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten in den vergangenen zwölf Monaten erhöht zu haben. Zwölf Prozent berichten sogar von einer deutlichen Ausweitung ihrer Positionen.
Ein Teil der Investoren hat seine Positionen dagegen reduziert. 26 Prozent erklären, ihre Investitionen im gleichen Zeitraum zurückgefahren zu haben. Weitere sieben Prozent haben sämtliche Bestände verkauft. Fünf Prozent berichten, dass ihre Allokation unverändert geblieben ist.
An der Befragung nahmen 260 institutionelle Investoren und Vermögensverwalter teil, die zusammen mehr als 14 Billionen US-Dollar verwalten.
Breiteres Spektrum an Anlagestrategien
Nach Einschätzung von Nickel Digital gewinnt die Anlageklasse im institutionellen Portfolio weiter an Bedeutung. Anatoly Crachilov, CEO und Gründungspartner von Nickel Digital, sagt: „Digitale Vermögenswerte werden zunehmend in institutionelle Portfolios integriert. Gleichzeitig hat sich das Instrumentarium erheblich erweitert, sodass Investoren ihre Allokationen heute deutlich präziser an ihrer Risikoneigung und ihren Portfoliozielen ausrichten können. Anleger können auf diese Anlageklasse über ein breites Spektrum an Strategien zugreifen – von niedrig volatilen, delta-neutralen und Arbitrage-Strategien, die darauf abzielen, unkorrelierte Renditen zu erzielen, bis hin zu richtungsorientierten Strategien oder einer vollständigen Marktexponierung über ETFs.“
Die Studie wurde im Januar 2026 vom Marktforschungsunternehmen PureProfile durchgeführt. Befragt wurden neben bereits investierten institutionellen Anlegern auch 108 Teilnehmer, die aktuell noch nicht in digitale Vermögenswerte investieren, dies jedoch innerhalb der kommenden 24 Monate planen.











