Die Universa Versicherungen planen die Verlegung ihres Unternehmenssitzes innerhalb Nürnbergs. Künftig soll die Zentrale nicht mehr am Rathenauplatz, sondern im Entwicklungsgebiet Kohlenhof angesiedelt sein. Die Fertigstellung des Neubaus ist für die zweite Jahreshälfte 2030 vorgesehen. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist seit mehr als 180 Jahren in Nürnberg verwurzelt. Gegründet 1843 als älteste private Krankenversicherung Deutschlands, befindet sich die Unternehmenszentrale seit Anfang der 1950er-Jahre am heutigen Standort am Rathenauplatz.
Für das neue Projekt hat das Unternehmen bereits ein 10.900 Quadratmeter großes Baugrundstück im Kohlenhof erworben. Der entsprechende Notarvertrag ist unterzeichnet, teilte der Versicherer mit. Auf dem Areal soll ein Neubau mit bis zu 24.000 Quadratmetern Büro- und Gewerbefläche entstehen.
Neuer Standort im Nürnberger Entwicklungsgebiet Kohlenhof
Der Kohlenhof entwickelt sich derzeit zu einem neuen Bürostandort in zentraler Lage nahe der Nürnberger Innenstadt. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr gilt als gut. Nach Angaben des Unternehmens erfüllt der Standort die Anforderungen an eine langfristige Unternehmenszentrale.
„Der Standort erfüllt alle Anforderungen, die wir an unseren künftigen Hauptsitz und an unsere neue Heimat stellen. Wir haben hier die Möglichkeit, unsere Versicherungsunternehmen in eine weiterhin stabile und nachhaltig positive Zukunft zu führen“, sagt Vorstandsmitglied Dr. Marco Wimmer. Die Baugenehmigung für das Projekt liegt bereits vor. Der Baubeginn ist für 2027 geplant. Nach derzeitiger Planung soll das Gebäude in der zweiten Jahreshälfte 2030 fertiggestellt werden.
Der geplante Gebäudekomplex soll neue Arbeits- und Raumkonzepte ermöglichen und die Zusammenarbeit innerhalb der Belegschaft fördern. Gleichzeitig sollen hohe Nachhaltigkeitsstandards berücksichtigt werden. Nach Angaben des Unternehmens wurde das Vorhaben der Belegschaft bereits frühzeitig im Rahmen einer Betriebsversammlung vorgestellt. Sowohl Mitarbeiter als auch Betriebsrat hätten die Pläne positiv aufgenommen. Wie das bisherige Gebäude am Rathenauplatz künftig genutzt wird, ist noch offen. Darüber will das Unternehmen erst zu einem späteren Zeitpunkt im Projekt entscheiden.













