19. September 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DVA: Studium zum Versicherungsmakler

Die Deutsche Versicherungsakademie (DVA), München, bietet erstmalig einen bundeseinheitlichen Expertenstudiengang zum ?Geprüften Versicherungsmakler? an. Der Studiengang dauert berufsbegleitend zwölf Monate und umfasst 360 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Entwickelt wurde der Studiengang zusammen mit dem Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM), Hamburg/München.

Als Branchenakademie will die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) mit diesem neuen Abschluss einen Meilenstein in der Maklerqualifizierung setzen. Hintergrund: Aufgrund der EU-Vermittlerrichtlinie werde sich die berufliche Existenz der Versicherungsmakler in Deutschland stark verändern. Vertriebe müssten sich heute mehr denn je dem Konflikt zwischen dem Ziel ?Kostensenkung? einerseits und dem gestiegenen und weiter steigenden Anspruch des Kunden an Qualität, Dienstleistung und Service andererseits stellen.

Daher werde für Makler neben der Fachkompetenz in den Bereichen des Risikomanagements sowie den juristischen und betriebswirtschaftlichen Themenfeldern der Bereich der Management- und Vertriebskompetenz immer bedeutsamer. Genau diese Felder deckt der neue Studiengang ab.

Die erste Qualifizierungsreihe startet im November 2005 in Berlin und Hamburg. In 2006 soll der Studiengang auch in anderen großen Städten angeboten werden. Er kostet 2.700 Euro mehrwertsteuerfrei, die Prüfungsgebühr beträgt weitere 200 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer.

Zur Prüfung zugelassen wird, wer Versicherungskaufmann IHK ist und mindestens zwei Jahre Praxiserfahrung aufweist oder Träger des Versicherungsfachmann BWV mit mindestens drei Jahren Praxiserfahrung. Versicherungsfachwirte IHK und Versicherungsbetriebswirte DVA werden ohne Mindestpraxis zugelassen. Wer über keinen der genannten Titel verfügt, muss hingegen mindestens vier Jahre Berufserfahrung aufweisen, um zur Prüfung zugelassen zu werden.

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...