23. Mai 2006, 00:00
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Deutsche wollen im Alter reisen

45,5 Prozent aller Berufstätigen in Deutschland möchten im Ruhestand Geld aus einer privaten Altersvorsorge für Reisen verwenden. Dies hat eine repräsentative Umfrage der Postbank AG, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach ergeben. Damit ist dies das zweithäufigste Ziel, für das sowohl berufstätige Männer (42,7 Prozent) als auch Frauen (49 Prozent) für das Alter privat sparen. Das Erhalten des Lebensstandards steht an erster Stelle. Auch dort sind sich Männer und Frauen mit 88,4 Prozent respektive 88,7 Prozent einig.

Überdurchschnittlich häufig plant vor allem die Berufsgruppe der Beamten mit 68,7 Prozent, Einkünfte aus einer privaten Altersvorsorge in Reisen zu investieren. So geben Arbeiter dies nur zu 38 Prozent an, Selbstständige zu 40,8 Prozent und Angestellte zu 48,3 Prozent.Zwischen den Generationen zeigen sich dabei erhebliche Unterschiede: Während Berufstätige unter 30 Jahren nur zu knapp 38 Prozent ihr Geld aus einer privaten Altersvorsorge im Ruhestand für Reisen verwenden wollen, ist dies bei den heute über 30-Jährigen bereits zu mehr als 47 Prozent der Fall.

Selbstständige streben laut Umfrage zudem überdurchschnittlich häufig den Kauf eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung an: 10,4 Prozent der Selbstständigen und Freiberufler geben an, ihr Geld aus der privaten Altersvorsorge dafür verwenden zu wollen. Im Bundesdurchschnitt planen die in Deutschland Berufstätigen dies nur mit 4,7 Prozent.

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