1. März 2007, 00:00
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BVI-Studie: Mehr deutsche Fondsbesitzer

Der Fondsbesitz in Deutschland ist innerhalb der vergangenen Jahre kontinuierlich angestiegen. Besaßen im Jahr 2000 noch 10,6 Millionen Bundesbürger Investmentfonds waren es 2003 bereits 13,6 Millionen und 2006 15,6 Millionen. Das hat eine Studie im Auftrag des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) ergeben. Dabei erwarben 58 Prozent der heutigen Fondsbesitzer zwischen 1990 und 1999 erstmals Investmentfonds. Zehn Prozent der heutigen Fondsbesitzer haben in den Jahren 2003 bis 2006 diese Anlageprodukte für sich entdeckt.

Für 75 Prozent der Fondsbesitzer sind zukünftige Ertragschancen beziehungsweise Renditeerwartungen das wichtigste Auswahlkriterium beim Fondskauf. Mehr als die Hälfte der Anleger (56 Prozent) achtet auf die Empfehlungen der Berater. Ratings und Tests beeinflussen die Kaufentscheidung lediglich bei 31 Prozent der Befragten. 75 Prozent der Fondsbesitzer vertrauen bei der Geldanlage ihrem Kreditinstitut. Jeweils gut zehn Prozent des Fondsabsatzes erfolgen über die Fondsgesellschaften beziehungsweise Direktbanken. Der Anteil des Vertriebs über Makler und unabhängige Vermögensberater liegt bei 12,5 Prozent, der über Versicherungsvertreter bei 3,3 Prozent.

Die Werte bei der Investmentfondsberatung weichen jedoch vom gewählten Vertriebsweg ab. So lassen sich 78 Prozent der Anleger von einem Mitarbeiter ihrer Bank/Sparkasse beraten. 17 Prozent holen sich die Anlagetipps bei Maklern und unabhängigen Vermögensberatern. Noch vor dem Versicherungsvertreter (fünf Prozent) liegt die Zahl der Ratschläge von Freunden, Verwandten, Bekannten und Kollegen (sechs Prozent).

Mehr als die Hälfte der Anleger nutzt die flexible und regelmäßige Anlage in Fondssparplänen. ?Dies ist eine erfreuliche Entwicklung, denn gerade mit Blick auf die Altersvorsorge können Investmentfonds auf lange Sicht durch den Zinseszinseffekt beachtliche Renditen erzielen?, sagt Stefan Seip, BVI-Hauptgeschäftsführer. Knapp die Hälfte der Fondssparer legt monatlich zwischen 50 und 149 Euro zurück, 41 Prozent sogar mehr als 150 Euro. 63 Prozent der befragten Fondsbesitzer sehen als wichtigstes Ziel beim Fondskauf die Altersvorsorge.

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