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3. Juli 2007, 00:00
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Quirin: Trotz Negativ-Ergebnis optimistisch

Die Berliner Quirin Bank AG hat im Geschäftsjahr 2006 ein Konzernergebnis von minus zwei Millionen Euro verbucht ? allerdings stieg der Provisionsüberschuss von 4,7 Millionen Euro im Vorjahr auf acht Millionen Euro.

Das negative Ergebnis werde vor allem durch erhöhte Verwaltungskosten verursacht, teilt die Bank mit. Diese beliefen sich in 2006 auf 14 Millionen Euro. Mit vier Millionen Euro steuert der Geschäftsbereich Business Process Outsourcing (Mandantengeschäft für Finanzdienstleister) den Löwenanteil zum gestiegenen Provisionsüberschuss bei. Die Sparte Private Banking (Anlagegeschäft für Privatkunden) erzielte 1,5 Millionen Euro, der Bereich Corporate Finance (Investmentbanking für den Mittelstand) brachte zwei Millionen, die Tochtergesellschaftern rund 0,5 Millionen Euro.

Die Quirin Bank erwartet besonders bei der Private-Banking-Sparte einen Zuwachs im laufenden Jahr. Seit dem Start des Privatkundengeschäfts im Dezember 2006 habe sich die Kundenzahl auf 1300 fast verdoppelt. Im gleichen Zeitraum seien die verwalteten Vermögenswerte laut Quirin um 120 Millionen Euro auf rund 690 Millionen Euro gesteigert worden.

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