27. Oktober 2009, 22:39
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AfW und GDV mit Koalitionsvertrag zufrieden

Der Koalitionsvertrag der schwarzgelben Bundesregierung steht. Für Berater ist vor allem die geplante Vereinheitlichung von Qualifikation, Registrierung, und Berufshaftpflicht im VVG von Bedeutung. Was sagen die Verbände der Finanzdienstleistungsbranche dazu?

Shakehands-131x150 in AfW und GDV mit Koalitionsvertrag zufriedenAfW begrüßt geplante Vereinheitlichung

Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW begrüßt die geplante Maßnahme. Vorstand Frank Rottenbacher sagte, dass es dringend Zeit würde, Rechtssicherheit für alle Berater und Vermittler zu schaffen und nicht der Rechtssprechung das Feld zu überlassen. Ebenso würde die Orientierung am Versicherungsvermittlergesetz (VVG) begrüßt.

Die Offenlegung von Gebühren und Provisionen bleibe hingegen aus Sicht des AfW im Koalitionsvertrag sehr vage formuliert. Auch die Forderung, dass Kunden „die wesentlichen Bestandteile einer Kapitalanlage schnell erkennen können“ müssen, zeigt, dass zentrale Einzelheiten noch zu klären sind. „Jetzt kommt es auf viele Details an. Wir werden diese Diskussionen weiter sehr eng begleiten und die Interessen unserer Mitglieder vertreten“ so Rottenbacher weiter.

GDV: Bewältigung der Krise muss weitergehen

Zufrieden zeigen sich auch die Versicherer. Der Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes deutscher Versicherer (GDV) Jörg von Fürstenwerth sagte: „Die neue Bundesregierung stellt die Bewältigung der Wirtschaftskrise in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Das begrüßt die deutsche Versicherungswirtschaft ausdrücklich. Der Koalitionsvertrag zieht notwendige Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise und setzt neue Akzente für die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums“.

Die deutsche Assekuranz begrüßt unter anderem das Bekenntnis zur Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge sowie die Zielsetzung, die Lohnzusatzkosten unter 40 Prozent zu halten. Damit sei, so der GDV, ein finanzieller Spielraum geschaffen, der eine private Vorsorge ermöglicht. (ks)

Foto:  Shutterstock

1 Kommentar

  1. Richtig – alle zusammen kommen wir aus der “Krise”.

    Kommentar von Media Lotse — 28. Oktober 2009 @ 12:10

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