Aragon hält ab sofort Mehrheit an Inpunkto

Der Wiesbadener Aragon-Konzern hat seinen Geschäftsanteil an der Mönchengladbacher Inpunkto erhöht. Die Beteiligung an dem Spezialvertrieb für Krankenversicherungen beträgt nun 70 Prozent, nachdem der Konzern zuvor bereits 25,1 Prozent an dem Vertrieb gehalten hatte.

Aragon MehrheitDer Erwerb der Geschäftsanteile erfolgte über eine kombinierte Bar-/ Sacheinlage unter Einbringung der im Rahmen der MEG-Transaktion erworbenen Vermögensbestandteile. Die Inpunkto wird ab dem 1. Dezember 2009 vollkonsolidiert. Das heißt, die Aktiva und Passiva des Vertriebs werden vollständig in den Konzernabschluss der Aragon miteinbezogen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Transaktion, da Inpunkto derzeit einer der wenigen Wachstumsvertriebe am Markt ist und wir zum anderen unsere Investition in die MEG AG trotz deren Insolvenz gewinnbringend für Aragon rekapitalisieren konnten. Für Aragon wird die MEG Transaktion damit zu einem wirtschaftlichen Erfolg“, erklärt Aragon-Vorstand Wulf Schütz.

Die Aktivitäten im Jahr 2009 hätten dazu beigetragen, dass der Umsatz des Aragon-Konzerns im Jahr 2010 sich über die 100-Millionen Euro-Grenze hinaus entwickeln werde, so Schütz.

Die Inpunkto werde das Geschäftsjahr 2009 mit einem Umsatz von rund sechs Millionen Euro abschließen, heißt es in der Mitteilung. Für 2010 plane das Unternehmen einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro, die Berateranzahl soll auf 200 ansteigen.

Hintergrund:

Der Spezialversicherer Inpunkto wurde 2008 mit dem Schwerpunkt Vermittlung und Beratung zur privaten Krankenversicherung für Endkunden und Allfinanzvertriebe gegründet. Derzeit hat das Unternehmen bundesweit 14 Niederlassungen mit insgesamt 130 Beratern. Zudem verfügt Inpunkto über ein so genanntes Teilhaftungsdach, das ermöglicht, dass Berater in Übereinstimmung mit der Versicherungs-vermittlungsrichtlinie bereits während ihrer Ausbildung zum IHK-registrierten Vermittler als Versicherungsvermittler tätig werden können. (ks)

Foto: Shutterstock

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