27. April 2009, 00:00
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Finanzkrise belastet Vorsorgemarkt

Auf dem Markt für Altersvorsorgeprodukte sind die Konsequenzen der Finanzkrise deutlich zu spüren. Über die Hälfte der Anbieter (58,3 Prozent) und Investoren (50,1 Prozent) bewertet den Einfluss als stark oder sehr stark. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des Hannoveraner Finanzdienstleisters Kommalpha unter Profi-Anlegern, Vertrieben und Produktgebern.

Trotz der aktuell angespannten Lage sind rund 86 Prozent der befragten Marktteilnehmer überzeugt, dass das Thema Altersvorsorge eine hohe oder sehr hohe Bedeutung für die Entwicklung der Investmentbranche hat. Die Ursache liege im demografischen Umbruch, der den Aufbau von individuellem Alterskapital notwendig mache.

Auf Anbieterseite sehen rund 47 Prozent der Investoren Versicherer besser aufgestellt als Asset Manager. Allerdings geben rund 43 Prozent von ihnen an, keine Kenntnisse zu diesem Thema zu haben. Lediglich 9,8 Prozent setzen auf Vermögensverwalter.

Als stärkste Anbieter werden die Asset Manager des Versicherungs-Branchenführers Allianz sowie der Deutschen Bank wahrgenommen. Ebenfalls gut positioniert sind die Fondsgesellschaften Union Investment und Fidelity. (hb)

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