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9. Juni 2009, 00:00
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Kunden erwarten mehr Informationen in Sachen Finanzberatung

Nach einer bundesweiten Umfrage der Formaxx AG unter 246 Finanz- und Versicherungsmaklern ist der Informationsbedarf der Kunden in der Finanzberatung seit der Krise gestiegen.

95 Prozent der Befragten sagten, dass ein Teil der Kunden detailliertere Informationen einfordern als dies noch im Vorjahr der Fall war. Dabei gaben 50 Prozent der Makler an, dass maximal ein Drittel genauer als früher nachfragt.

Zu beobachten ist, dass bei 60 Prozent der Berater mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung mindestens ein Drittel der Kunden vermehrten Informationsbedarf hat, bei 20 Prozent der Makler sind es mehr als zwei Drittel. Dies hänge nach Unternehmensangaben damit zusammen, dass viele der lange am Markt tätigen Berater eine über einige Jahre intakte Kundenbeziehung hätten und deren Kunden nicht mehr alle Entwicklungen am Markt im Detail mitverfolgen würden. Im Zuge der Krise würde sich diese Kundengruppe einen aktuellen Überblick ihrer Finanzsituation verschaffen.

Daneben ist den Ergebnissen nach das Risikobewusstsein der Kunden gestiegen. Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass bei sieben von zehn Maklern die Klienten vorsichtiger agieren als vor Krisenbeginn.

?Insgesamt sehen wir einen deutlichen Trend zum gut informierten, kritischen Kunden?, erläutert Eugen Bucher, Vorstand der Formaxx AG, das Ergebnis der Befragung. ?Die Tendenz nützt aber nicht nur uns, sondern auch unserer Branche insgesamt ? denn für unseriöse Berater, die nur ihre Produkte unters Volk bringen wollen, wird es dadurch deutlich schwerer?, so Bucher weiter. (ks)

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