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27. April 2009, 00:00
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Makler verzeichnen Umsatzeinbußen

Zwei von drei Maklern (63 Prozent) machen die Finanzkrise für sinkende Umsätze im ersten Quartal 2009 verantwortlich. Beim Vertrieb von Finanzprodukten sowie Rentenversicherungen erwartet jeder Zweite zudem anhaltende Risiken, wie das aktuelle Makler-Absatzbarometer der Kölner Marktforscher von You Gov Psychonomics zeigt.

Dennoch sind die meisten der mehr als 200 befragten hauptberuflichen Versicherungs- und Finanzmakler sicher, in der Krise besser abzuschneiden, als ihre Vertriebskonkurrenz und die Produktgeber. Fast die Hälfte erwartet für 2009 gar ein moderates Wachstum, sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft.

Kunden tun sich mit längerfristigen Verträgen schwer

Auf Kundenseite steht nach wie vor das verstärkte Sicherheitsbedürfnis im Vordergrund. Zwei Drittel der Nachfrager erkundigen sich demnach häufiger als noch vor Beginn der Finanzkrise nach der Sicherheit bestehender Verträge sowie der Bonität der Produktgeber. Eine Kündigungswelle droht der Branche der Studie zufolge allerdings nicht. Fragen nach der Ertragssituation und Möglichkeiten der Umschichtung spielten zwar eine stärkere Rolle als üblich. Trotzdem gibt lediglich jeder fünfte Vermittler an, dass die Kunden sich häufiger nach den Stornobedingungen erkundigen. Allerdings scheut derzeit jeder vierte Kunde den Abschluss längerfristiger Verträge.

Jeder zweite Makler fühlt sich im Stich gelassen

Auf die veränderten Kundenbedürfnisse will ein Drittel der Makler mit erhöhtem Marketingaufwand und einer verstärkten Informations- und Aufklärungsarbeit reagieren. Von den Versicherern fühlt sich jeder Zweite im Stich gelassen. Die befragten Makler wünschen sich größere Offenheit und Transparenz hinsichtlich der wirtschaftlichen Gesamtsituation der Unternehmen sowie entsprechendes Informationsmaterial, das auch in der unmittelbaren Kundenkommunikation einsetzbar ist. (hb)

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