23. August 2010, 17:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Makler im Stress: Bürokratie ist die größte Belastung

Die Bürokratie ist immer noch mit Abstand die größte Herausforderung im Vertriebsalltag der Makler. Mit welchen Schwierigkeiten sie noch kämpfen und welche Produkte derzeit im Vertrieb laufen, zeigt eine aktuelle Untersuchung.

Maklersupport-stress-betreuung-unterst Tzung in Makler im Stress: Bürokratie ist die größte Belastung

Bereits zum vierten Mal hat das Analysehaus Towers Watson im Auftrag der Deutscher-Ring-Tochter Maklermanagement ihre Trendstudie zum Maklervertrieb durchgeführt. Das Ergebnis: Für 81 Prozent der 300 im Rahmen der Analyse befragten Makler stellt die Bewältigung der Bürokratie, die durch geänderte Gesetzgebung zunimmt, die größte Herausforderung im Verkaufsalltag dar, auch wenn die Belastung im Vergleich zur Trendstudie im vergangenen Jahr um sechs Prozentpunkte zurückgegangen ist.

Die gestiegene Beratungskomplexität über alle drei Schichten der Altersvorsorge und die zurückhaltende Kundennachfrage beziehungsweise Verunsicherung der Kunden bezeichnen mehr als die Hälfte als herausfordernd. Letzteres Thema hat aus Sicht der Makler sogar noch einmal zugenommen – von 45 auf 51 Prozent.

Geht es um die Beratung beim Kunden, so ist der Bedarf nach Einschätzung der Makler unverändert hoch. Dabei steht für die Kunden besonders die Sicherheit der Kapitalanlage im Vordergrund (85 Prozent) – im vergangenen Jahr waren es indes noch 100 Prozent. Die Sicherheit des Vertragspartners ist für 55 Prozent wichtig, für die Hälfte der Kunden ist die Flexibilität der Kapitalanlage von Bedeutung.

Die Studie zeigt weiterhin, dass 74 Prozent der Makler Fondspolicen mit Garantiekomponenten für leistungsfähiger halten als eine kapitalbildende Rentenversicherung. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von sieben Prozent.

Seite 2: Nachfrage nach fondsgebundenen Produkten steigt wieder

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Wenig Chancen für Online-Vertrieb von Cyber-Versicherungen

Der Vertrieb von Cyber-Versicherungen bleibt eine Herausforderung für deren Anbieter. Es ist häufig ein aktiver, beratender Vertrieb gefragt. Zudem besteht Unsicherheit über die Auskömmlichkeit der Prämien sowie den Reifegrad der Bedingungswerke. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern für IT-Forensik, Rechtsberatung und Krisenkommunikation ist wichtig, aber noch im Aufbau, ergab jetzt eine Studie von Assekurata.

mehr ...

Immobilien

Wo die eigene Wohnung (un-)erschwinglich ist

Eine Eigentumswohnung zu kaufen, ist für die meisten Menschen in vielen Metropolen der Welt kaum noch möglich. Die Schweizer UBS-Bank hat nun ausgewertet, wie viele Jahre lokale Fachkräfte arbeiten müssten, um sich eine zentrumsnahe Wohnung in ausgewählten Städten weltweit kaufen zu können – mit folgendem Ergebnis.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltiges Investieren: Der Überzeugung folgen keine Taten

Viele Anleger wollen nachhaltig investieren – wenn es jedoch darum geht, es tatsächlich zu tun, hört der gute Wille oft auf. Das zeigt die Schroders Global Investor Study 2019, für die der britische Asset Manager mehr als 25.000 Anleger aus 32 Märkten weltweit befragt hat.

mehr ...
16.10.2019

Berater der Zukunft

Berater

P&R: Weitere Anlegerklage gegen den Vertrieb abgewiesen

Ein Vertrieb, der Container der inzwischen insolventen P&R-Gruppe an eine Anlegerin verkauft hatte, hat seine Pflicht zur Plausibilitätsprüfung nicht verletzt. Das geht aus einem weiteren klageabweisenden Urteil hervor, das die Kanzlei Dr. Roller & Partner aus München erstritten hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Share-Deal-Reform: ZIA sieht “verheerende Auswirkungen”

In der Anhörung zur grunderwerbsteuerlichen Ausweitung bei sogenannten “Share Deals” im Deutschen Bundestag hat der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, erneut mit drastischen Worten vor einem “drohenden Kollateralschaden” gewarnt.

mehr ...

Recht

BTC-Echo: BaFin löscht ihre eigene Warnung

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Meldung zu dem “begründeten Verdacht”, die BTC-Echo GmbH biete ein Wertpapier in Form eines “Security Token” ohne einen (erforderlichen) Prospekt öffentlich an, wieder von ihrer Website genommen.

mehr ...