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31. Juli 2012, 13:19
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Finanzvertriebe: Weniger Berater, mehr Provisionen

Nach einem sprunghaften Anstieg der Beraterzahl in 2008, nimmt die Anzahl der für Vertriebe tätigen Vermittler seit drei Jahren stetig ab. Trotzdem sind die Umsatzerlöse der Finanzvertriebe und auch die Zahl der Kunden im gleichen Zeitraum weiter gestiegen.
Finanzvertriebe: Weniger Berater, mehr Provisionen

Seit dem Jahr 2000 ist der Anteil der Top Ten der Cash.-Hitliste der Finanzvertriebe am Gesamtumsatz der Branche stetig angewachsen. Bis einschließlich 2009 stieg der Umsatzanteil der Top Ten von 40 auf fast 80 Prozent und macht mittlerweile über 88 Prozent aus. Eine weitere Konzentration ist zu erwarten. Nach einer Hochphase 2008 ist die Anzahl der Vermittler im gleichen Zeitraum zurückgegangen.

Finanzvertriebe: Weniger Berater, mehr Provisionen

Nach starken Umsatzeinbrüchen in 2009 haben die Provisionserlöse der großen Finanzvertriebe DVAG, AWD, MLP und OVB fast wieder das Rekordniveau von 2008 erreicht. Trotz gestiegener Umsätze ist in den letzen Jahren die Zahl der Finanzberater bei den vier großen Finanzvertrieben fast durchgängig gesunken (siehe Grafik oben). Während 2008 noch über  50.000 Berater für die vier großen Finanzdienstleister tätig waren, waren es 2011 nur noch knapp 49.000.
Finanzvertriebe: Weniger Berater, mehr Provisionen

Wenige Ausreißer waren der Zuwachs bei der DVAG im Jahr 2008, die auf die Einbindung der Vertriebsorganisationen Aachener Münchener und Badenia Bausparkasse zurückzuführen ist und das Beraterwachstum bei OVB im Jahr 2007, als die Region Mittel-und Osteuropa ein Beraterplus von 16 Prozent verzeichnete.

Seite zwei: Zahl der Kunden steigt

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2 Kommentare

  1. Die V-Gesellschaften mit Ihren Helden in den Vertriebs-Orgas und Steuerungen sind selbst schuld. Mit Erpressung und Nötigung hat man rechtschaffene Vertreter genötigt Umsatz auf Teufel komm’ raus zu generieren. Hohe Stornis und Kundenabwanderungen waren die Folge. Am Ende fragt man sich an was es lag…
    Dabei hat sich der Vertriebsvorstand (nie zu fein) selbst nicht gefragt warum er grenzenlosen und jedes Jahr neu ansteigendes Wachstum vom Faktor “Mensch” forderte.

    JETZT ist die Zeit reif, die Ausschließlichkeitsstrukturen aufzubrechen und den Kunden endlich die Produkte und Prämien neutral anzubieten, die er früher oft glaubte beim Wendehals-Vertreter samt Verkaufspsychologie(manipulationsschulung zu bekommen. Ja, der Bürger wird mündig und nur den naiven alten und Ungebildeten, können Vertreter von “blau” in Nadelstreifen heute noch überteuerte Produkte auf die Stirn nieten…

    Kommentar von Transperator — 2. August 2012 @ 10:02

  2. Eine Verdreifachung der Makler in den letzten 5 Jahren zeigt sehr deutlich wo der Trend hingeht. Wer will sich denn nur von einer Gesellschaft versichern lassen? Der Zenit der Vertriebe ist überschritten.

    Kommentar von Jan Lanc — 1. August 2012 @ 12:02

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