4. August 2012, 10:00
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Maklerpools setzen vermehrt auf Online-Strategien

Pools und Verbünde attestieren dem Vertrieb übers Internet insbesondere bei Standardprodukten gute Chancen, so ein Ergebnis der Studie „Maklerpools, Verbünde und Servicedienstleister 2012“ der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Brunotte Konzept.

 Online-StrategienBei Finanzdienstleistern gewinnt der „Vertrieb 2.0“ immer mehr an Bedeutung. Dieser Trend lässt sich auch bei den Maklerpools und Verbünden feststellen. Einige der von Brunotte Konzept befragten Gesellschaften haben demnach bereits entsprechende Online-Lösungen entwickelt. Das Thema Social Media sei bei ihnen ebenfalls angekommen. Nur acht von 30 Befragten leisten sich noch Netzwerk-Abstinenz, so die Untersuchung.

Den größten Zuspruch haben demnach die Business-Plattform Xing, auf der zwei Drittel der Unternehmen bereits aktiv sind, gefolgt von Facebook, Twitter und Google+. Der Studie zufolge ist die Entwicklung aber noch nicht abgeschlossen. 19 Unternehmen planen demnach ihre Aktivitäten auszubauen.

Mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet-PC setzen sich durch. 19 Pools und Verbünde haben dafür bereits Anwendungen entwickelt. Vergleichsportale werden nur selten genutzt, und nur sieben Unternehmen kooperieren mit Bewertungsplattformen für Vermittler. „Ob ein Maklerpool fit für die Zukunft ist, entscheidet sich auch im Internet. Die schnelle Verbreitung mobiler Endgeräte und der Zulauf bei sozialen Netzwerken beschleunigen die Entwicklung ganz erheblich“, stellt Sabine Brunotte, Autorin der Studie, fest.

Für die Studie „Maklerpools, Verbünde und Servicedienstleister 2012“ hat Brunotte Konzept 30 Unternehmen zu Online-Strategien, Geschäftsmodellen, Vertriebspartnern, Umsatz und Zusammensetzung nach Branchen, IT-Angeboten, Marketingservices sowie Weiterbildungsangeboten befragt. (jb)

Foto: Shutterstock

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