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31. Juli 2013, 11:00
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Vergleichsportale bei Verbrauchern beliebt

Rund 78 Prozent der deutschen Internetnutzer kennen mindestens ein Vergleichsportal, so die Studie “Finanzvergleichsportale 2013” des Marktforschungsinstituts You Gov. 65 Prozent derer, die ein Vergleichsportal kennen, haben demnach bereits eins genutzt.

VergleichsportaleVergleichsportale sind laut der Studie bei Verbrauchern durchaus populär und mittlerweile fester Bestandteil bei der Recherche von Finanzprodukten. Laut der Studie besteht aus Verbrauchersicht aber noch Verbesserungsbedarf bei den Vergleichsportalen: So schlagen die Befragten eine bessere Übersichtlichkeit der Angebote und grundsätzlich mehr Transparenz vor (15 Prozent).

Bessere Angebote und Konditionen sind für 13 Prozent ebenfalls ein weiterer Anreiz Vergleichsportale zu nutzen, so die Studie. Insgesamt sei jedoch die Mehrheit mit den Angeboten der Portale zufrieden (27 Prozent). Hinsichtlich der Datensicherheit bestehen demnach kaum Bedenken (ein Prozent).

 Verbraucher wollen Objektivität und Unabhängigkeit

Vergleichsportale werden von Verbrauchern als gut empfunden, wenn sie sich neben Objektivität und Unabhängigkeit auch durch eine gute Vergleichbarkeit (32 Prozent) sowie Vielseitigkeit der Angebote und viele Vergleichsmöglichkeiten (28 Prozent) auszeichnen, so die Studie.

Weniger wichtig ist den Verbrauchern demnach guter Service (vier Prozent) und der Aspekt, dass die Nutzung des Vergleichsportals kostenlos ist (zwei Prozent).

Die bekanntesten Vergleichsportale sind Check 24 (60 Prozent), Verivox und Finanzcheck (jeweils 30 Prozent), so die Studie. Check 24 (39 Prozent) und Verivox (21 Prozent) sind demnach auch die mit Abstand meistgenutzten Vergleichsportale.

Verbraucher fürchten Lockangebote

Häufiger Grund für die Nicht-Nutzung von Vergleichsportalen sei ein nicht vorhandener Bedarf (57 Prozent) oder ein unzureichendes liquides Geldvermögen (13 Prozent). Jeder Zehnte misstraut der Studie zufolge den Angeboten auf Vergleichsportalen oder unterstellt fehlende Objektivität.

“Aus unseren qualitativen Analysen der Daten lesen wir heraus, dass viele Verbraucher befürchten, die Angebote könnten ein Lockmittel sein. Ähnlich wie bei Billigfliegern stellt sich das reale Angebot beim Abschluss häufig als weitaus teurer heraus”, erläutert Guido Kiell, Leiter der Finanzmarktforschung Banken und Sparkassen bei You Gov.

Für die Studie wurden folgende Vergleichsportale untersucht: Bankingcheck.de, Banklupe.de, Banktip.de, Biallo.de, Check24.de, Creditolo.de, Finanzcheck.de, Financescout24.de, FMH.de, Geld.de, Preis24.de, Smava.de, Toptarif.de, Transparo.de, Vergleich.de und Verivox.de.

Das Marktforschungs- und Beratungsinstituts You Gov befragte rund 1.000 Internetnutzer und (Mit-)Entscheider bei Geldangelegenheiten im Privathaushalt vom 18. bis 24. Juni 2013. (jb)

Foto: Shutterstock

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