Anzeige
Anzeige
14. Dezember 2012, 08:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Versicherungsvermittlung: Neue Medien immer wichtiger

Der Einsatz neuer Medien in der Finanzdienstleistungsbranche rückt immer mehr in den Fokus der Versicherungskunden, so die aktuelle Studie „Kundenmonitor Assekuranz 2012“ des Marktforschungsinstituts You Gov. Vor allem junge Vermittler haben sich demnach schon auf diesen Trend eingestellt.

 

Social Media in der Versicherungsvermittlung49 Prozent der Deutschen zeige Interesse an einer Erreichbarkeit des Versicherungsvermittlers über moderne Kommunikationswege, so die Studie.  Zwar wünschen sich die meisten Kunden demnach in der konkreten Beratungssituation klassische Formen wie die persönliche Beratung im Büro des Vermittlers (74 Prozent) oder zu Hause (59 Prozent).

Dennoch bestehe auch ein wachsendes Interesse an einer Online-Beratung über Chat, Skype und Co-Browsing oder eine Mobile-Beratung über das Handy oder Smartphone. Laut You Gov können sich rund 15 Prozent der Befragten dies vorstellen. Vor allem Jüngere haben demnach deutlich höhere Erwartungen an den Einsatz neuer Medien in der Beratung, wohingegen die Erwartungen der über 55-Jährigen deutlich geringer ausfallen.

Junge Vermittler setzen vermehrt auf Multi-Channel-Service

Der Studie zufolge haben sich auch viele Vermittler dem Trend bereits angepasst. Demnach nutzen manche neben der Kommunikation via E-Mail auch Skype. Zudem besitzen immer mehr Vermittler eigene Internetseiten oder sind mit ihren Agenturen auf Facebook vertreten.

Auch die Ergebnisse der You-Gov-Studie „Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeitsvertrieb 2012“, in der über 1.200 Versicherungsvertreter befragt wurden, bestätigen demnach diesen Trend in der Beratung. Der Studie zufolge werden die neuen Kommunikationswege, wie Social Media, von jüngeren Vermittlern mit stark wachsender Relevanz für die berufliche und Kundenkommunikation eingesetzt, auch wenn dies von den Versicherern nur bedingt begleitet wird.

Internet kann persönliche Beratung nicht ersetzen

Den Studienatuoren zufolge zeige der „Kundenmonitor Assekuranz 2012“ zudem,dass seit Jahren in der Assekuranz ein leichter aber konstanter Trend weg von der persönlichen Betreuung hin zur Informationssuche und auch zum Abschluss im Internet zu beobachten.

„Die meisten Kunden scheuen hingegen ein Loslösung von ihrem Vermittler, da sie im Internet die persönliche Beratung vermissen und überdies häufig ein Vertrauensverhältnis zu ihrem Versicherungsvermittler besteht, welches durch das Internet nicht adäquat ersetzt werden kann“, sagt Christoph Müller, Senior Consultant der Finanzdienstleistungsforschung bei YouGov.

Für die Studie „Kundenmonitor Assekuranz 2012“ befragte das Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstitut You Gov vom 20. Juli bis 20. August 2012 insgesamt 2.528 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten. (jb)

 

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Ergo: Bläser folgt auf Christ

Nach nur 20 Monaten scheidet Harald Christ (45) als Vorsitzender der Ergo Beratung und Vertrieb AG (EBV) und Mitglied des Vorstands der Ergo Deutschland AG zum 31. Dezember 2017 aus. Olaf Bläser (48), Mitglied des Vorstands der Ergo Beratung und Vertrieb AG, übernimmt den Vorsitz des Vorstandes und folgt Christ auch in den Vorstand der Ergo Deutschland AG.

mehr ...

Immobilien

Die eigene Immobilie als Erfolgsprojekt

Mit anhaltenden Niedrigzinsen steigen die Immobilienpreise in den Top-Lagen immer stärker an. Doch auch in 1B-Lagen sind Schnäppchen selten. Was bedeutet das für die Menschen, die sich heute für eine Kapitalanlage in Immobilien entscheiden?

Gastbeitrag von Bianca de Bruijn-van der Gaag, ING-DiBa

mehr ...

Investmentfonds

“Kreditanalyse ist wichtiger denn je”

Seit der Finanzkrise ist fast ein Jahrzehnt vergangen, doch die Effekte an den Kreditmärkten sind weiterhin spürbar. Ein Gastbeitrag von Tatjana Greil-Castro von Muzinich & Co.

mehr ...

Berater

Family Offices: “Niedrigzinsphase stellt Herausforderung dar”

Das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) hat seit 2008 in insgesamt fünf Studien den Family-Office-Markt im deutschsprachigen Raum untersucht. BFZ-Präsident Professor Dr. Wolfgang Gerke hat mit Cash. über die Ergebnisse der Studienreihe und die letzte Erhebung gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...