Anzeige
Anzeige
24. Juni 2013, 11:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Finanzvertrieb: Schulung und Beratungsunterstützung immer wichtiger

Um Vermittler an ihren Finanzvertrieb zu binden, gewinnen Schulungen und fachliche Unterstützung zunehmend an Bedeutung, so die Studie “Erfolgsfaktoren im Finanzvertrieb 2013″ des Marktforschungsinstituts You Gov.

Finanzvertrieb: Schulung und Beratungsunterstützung immer wichtiger Für die Studie befragte das Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstitut 192 Vermittler der fünf größten Finanzvertriebe im deutschen Privatkundenmarkt (Bonnfinanz,  Deutsche Vermögensberatung (DVAG) , MLP, OVB und Swiss Life Select) im Zeitraum vom 01. April bis 03. Mai 2013 befragt wurden.

Insgesamt beurteilen die Vermittler die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ihres Finanzvertriebs positiv. So sind 76 Prozent der befragten Vermittler mit der Qualität des Schulungs- und Qualifizierungsangebots zufrieden. 78 Prozent aller befragten Vermittler der fünf großen Finanzvertriebe loben speziell die fachliche Ausbildung.

Vergleichsweise weniger gut bewerten die Vermittler laut der Studie die Qualität der IT und Technik-Schulungen: Hier zeigen sich nur 44 Prozent der Vermittler aller Finanzvertriebe von dem Angebot begeistert. Aus Vermittlersicht bietet demnach die DVAG bei fast allen Aspekten der Aus- und Weiterbildung die besten Qualifizierungsangebote an.

Finanzvertrieb: Weniger Termine und Abschlüsse

Der Studie zufolge hatte ein Großteil der Vermittler der großen Finanzvertriebe mit einem Geschäftsrückgang in 2012 zu kämpfen. Viele Vermittler haben demnach versucht, dies durch vermehrte Vertriebstätigkeiten von Bauspar- und Finanzierungsprodukten sowie von Lebens- oder Rentenversicherungen ohne staatliche Förderung vor Einführung der Unisex-Tarife im letzten Jahr zu kompensieren.

Bauspar- und Finanzierungsprodukte werden der Studie zufolge von 65 Prozent in 2012 (im Vorjahr: 57 Prozent) und Lebens- oder Rentenversicherungen ohne staatliche Förderung von 47 Prozent (im Vorjahr: 38 Prozent) der Vermittler in Finanzvertrieben “sehr häufig” oder “häufig” vermittelt.

Auch die Anzahl der wöchentlichen Beratungstermine der Vermittler der Finanzvertriebe ist von durchschnittlich 8,2 auf 7,7 Termine pro Vermittler gesunken, bei einem gleichzeitigen Rückgang der Abschlussquote (von 6,8 auf 6,1 Abschlüsse pro Woche). (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

2 Kommentare

  1. Liebe Leserinnen und Leser, insbesondere für die Kunden ist eine fundierte Aus- und Weiterbildung wichtig. http://www.xing.com/net/kundenorientiert_verkaufen/newsletter-archiv-602919/gruppen-newsletter-kundenorientierung-ausbildung-43696420/

    Kundenorientierte Beratung ist nur möglich, wenn die Berater dauerhaft gut geschult werden.

    Kommentar von Sascha Rabe — 11. Juli 2013 @ 07:46

  2. Zeitgemäße Lösung dazu: Video E-Learningsystem zum automatisierten und zeitgesteuerten Versand von wiederkehrenden Lernlektionen per Mediamailversand.

    Kommentar von BÖHMLER, JÜRGEN — 26. Juni 2013 @ 19:05

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...