Anzeige
Anzeige
13. September 2013, 09:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Generation Y: Attraktive Zielgruppe für Finanzdienstleister

Generation Y“ ist eine interessante Zielgruppen der Finanzdienstleister, so die aktuelle Studie “Junge Erwachsene” des Kölner Marktforschungsinstituts Heute und Morgen. Die Studie identifiziert drei unterschiedliche Finanztypen.

Generation Y: Attraktive Zielgruppe für FinanzdienstleisterFinanztypologisch lassen sich demnach drei zentrale Segmente unterscheiden: “Sorglos Untätige” (40 Prozent), “Kompetente Kümmerer” (40 Prozent) und “Besorgt Überforderte” (20 Prozent). Zudem zeige sich die Generation Y deutlich weniger technikaffin und am Einsatz moderner Kommunikationsmedien interessiert als zu erwarten wäre, so die Studie.

Im Gegenteil könne zuviel neumodischer Rummel von Banken und Versicherungen im Internet und bei Facebook, Twitter & Co. demnach dem Image der Finanzdienstleister sogar schaden

Mit Sonderkonditionen punkten

Punkten können Banken und Versicherungen in der preissensitiven Zielgruppe Generation Y der Studie zufolge unter anderem mit zielgruppenspezifisch vergünstigten Produktanpassungen beziehungsweise„Einstiegsprodukten“ sowie besonderen Konditionen.

Zudem solle das der Generation Y sehr wichtige Angebot an digitaler Kundenkommunikation und Vertragsverwaltungsmöglichkeiten auf Online-Portalen insbesondere im Assekuranzbereich ausgebaut werden, heißt es in der Studie.

Als Zusatzservices stehen demnach vergünstigte Angebote in den Bereichen Musik, Freizeit und Mode bei der Generation Y hoch im Kurs, aber auch Unterstützungsleistungen, wie beispielsweise Umzugshilfen oder Karriereberatung. Werbung dürfe “frisch und frech” sein, jedoch nicht übertrieben jugendlich oder flippig wirken.

Drei Unterschiedliche Finanztypen

Sorglos Untätige entsprechen laut der Studie am ehesten dem der Generation Y häufig in Gänze zugeschriebenen Merkmal eines betont unbekümmerten Umgangs mit der Zukunft. Ihnen sei das Thema “Absicherung und Vorsorge” weitaus weniger wichtig als den beiden anderen Finanztypen. Nur ein geringer Teil mache sich Sorgen um die Rente oder Risiken einer Berufsunfähigkeit. Zudem haben sie demnach bisher kaum Kontakt zu persönlichen Beratern. Die Ausstattung mit Bank- und Versicherungsprodukten sei unterdurchschnittlich.

Kompetente Kümmerer zeigen der Studie zufolge in puncto Absicherung und Vorsorge hingegen sehr hohes Interesse und persönliches Involvement. Sie sind demnach besonders beratungsaffin, viele haben sich bereits beraten lassen. Bei Geldanlagen werde neben dem dominanten Sicherheitsbedürfnis eine stärkere Renditeorientierung sichtbar als bei den anderen Finanztypen. Die Ausstattung mit Bank- und Versicherungsprodukten sei überdurchschnittlich.

Besorgt Überforderte zeigen sich in Finanzangelegenheiten unsicher, so die Studie. Besonders ausgeprägt sei ihre Sorge um die finanzielle Absicherung im Alter und bei möglicher Einschränkung der Arbeitskraft. Zugleich ist ihre Beratungsaffinität demnach mäßig. Frauen sind in diesem Segment stärker als Männer vertreten, so die Studie. Die bis dato aufgebaute Ausstattung mit Finanz- und Versicherungsprodukten sei durchschnittlich.

Seite zwei: Beratung vor Ort beliebter als Online

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...