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4. Juni 2014, 12:00
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Bildungsprämie: BMBF vergibt neue Gutscheine

Ab 1. Juli 2014 geht die Bildungsprämie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in die dritte Runde. Für den Förderzeitraum bis Ende 2017 stehen insgesamt 85 Millionen Euro zur Verfügung und das BMBF plant, in diesem Zeitraum rund 280.000 Prämiengutscheine zu vergeben.

BMBF verlängert Bildungsprämie

Die Bildungsprämie von BMBF und ESF wird bis Ende 2017 verlängert.

Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Bund 50 Prozent der Kosten einer beruflichen Weiterbildung. Neu ist, dass in dieser Förderrunde die Gesamtkosten der Maßnahme 1.000 Euro nicht übersteigen dürfen. Wer mindestens 15 Stunden wöchentlich erwerbstätig und älter als 25 ist, sowie über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von bis zu 20.000 Euro  (bei Verheirateten 40.000 Euro) verfügt, kann die Bildungsprämie erhalten. Für die neue Förderrunde, die vom 1. Juli 2014 bis zum 31. Dezember 2017 läuft, plant das BMBF die Ausgabe von rund 280.000 weiteren Prämiengutscheinen.

Gefördert werden nicht nur Lehr- und Studiengänge, sondern auch einzelne Seminare. Ein weiteres Element des Bundesprogramms ist das Weiterbildungssparen. Das Weiterbildungssparen können alle diejenigen nutzen, die über ein mit der Arbeitnehmersparzulage gefördertes Ansparguthaben verfügen. Dies kann unabhängig vom Jahreseinkommen in Anspruch genommen werden. Die Bildungsprämie ermöglicht es, vorzeitig auf das angesparte Guthaben zuzugreifen, ohne dass dadurch die Arbeitnehmersparzulage verloren geht

Über 250.000 Prämiengutscheine seit 2009

Bereits seit Dezember 2008 unterstützen das BMBF und der Europäische Sozialfonds (ESF) Weiterbildungswillige mit dem Zuschuss. Ursprünglich konnten bis zum 30. November 2011 die letzten Prämien für Weiterbildungen beantragt werden. Seit 2008 wurden über 250.000 Prämiengutscheine an Weiterbildungsinteressierte ausgegeben.

“Die große Resonanz zeigt, dass wir mit dem Bundesprogramm Bildungsprämie ins Schwarze getroffen haben: Es ist den Menschen ein Bedürfnis, sich beruflich zu entwickeln und weiterzubilden”, kommentiert Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. “Durch Lebenslanges Lernen kann sich jeder Mensch neue Möglichkeiten im Berufsleben erarbeiten.”

Die Beratungsstellen finden Interessierte unter www.bildungspraemie.info. (jb)

Foto: Shutterstock

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