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21. Oktober 2014, 08:10
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“Makler erwarten ein gutes Online-Portal”

Cash. hat mit Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, über die Digitalisierung des Vertriebs und Anforderungen der Makler an die digitale Vertriebsunterstützung gesprochen.

Online-Beratungstools

“Makler reagieren ablehnend, wenn ihre Beraterrolle in den Hintergrund rückt.”

Cash.: Wie hoch ist die Akzeptanz von Online-Beratungstools bei Maklern?

Gaedeke: In unserer aktuellen Studie “Mehrwerte für Makler schaffen – Versicherungsmakler in der digitalen Zukunft” haben wir gemeinsam mit adesso AG untersucht, mit welchen Veränderungen durch die Digitalisierung im Maklervertrieb zu rechnen ist. Hierbei konnten wir feststellen, dass Versicherungsmakler wie auch deren Kunden die neuen Medien und Kommunikationstechniken sehr selektiv nutzen.

Online-Beratungstools gehören zum Beispiel zu den eher verschmähten Unterstützungsangeboten von Versicherern. Der Hauptgrund hierfür ist die starke Fokussierung auf das persönliche Beratungsgespräch zwischen Kunden und Vermittler, was von beiden Seiten als Vertrauensaufbau und flexibler Informationsaustausch explizit gewünscht wird.

Dennoch gewinnen Online-Beratungstools in Pre- und After-Sales-Kontakten entweder als Instrument zur Veranschaulichung von Risikoschutz- und Vorsorgebedarf oder als Self-Service-Angebot langsam an Bedeutung.

Dabei sind die Benutzerfreundlichkeit, Einfachheit beziehungsweise Verständlichkeit von Fragen und Ergebnisdarstellungen sowie die Anschaulichkeit von Grafiken und Tabellen die wesentlichen Treiber für den Makler- und Kundennutzen.

Welcher digitale Vertriebssupport wird von den Beratern am meisten nachgefragt?

In der Schnittstelle zum Versicherer gehört ein gutes Online-Portal heute schon zum guten Ton und ist kein “Wow-Service” mehr, wie noch vor einigen Jahren. Makler erwarten hier für alle Standardprozesse rund um Angebotslegung und Vertrags- und Regulierungsangelegenheiten schnell und zuverlässig nutzbare Prozeduren.

Seite zwei: Makler erwarten Unterstützung von Produktgebern

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