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18. Juni 2015, 08:16
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Bafin: Acht Fragen, die vor einer Anlageentscheidung zu stellen sind

In der aktuellen Publikation der Finanzaufsicht Bafin, dem Bafin Journal, fasst die Aufsichtsbehörde zentrale Fragen zusammen, die Anleger sich stellen sollten, bevor sie ihre Anlageentscheidung treffen. Dabei seien zwei Faustregeln immer zu beachten: “Je höher die Rendite, desto höher das Risiko” und “was man nicht versteht, sollte man auch nicht kaufen”.

Anleger

Es gibt unzählige Anbieter und Vertriebskanäle. Um den passenden Marktakteur zu finden sollte der Anleger insbesondere einen Kostenvergleich vornehmen.

1. Risikobereitschaft und Risikotragfähigkeit

Die Entscheidung zu einer Geldanlage sollte der individuellen Risikobereitschaft entsprechen. Generell kann man drei Anlegergruppen unterscheiden: konservative, ausgewogene und offensive Anlegertypen. Ersteren ist die Sicherheit der Investition besonders wichtig, Letztere sind dagegen bereit für eine hohe Rendite auch höhere Risiken einzugehen. Der ausgewogene Anlegertypus bewegt sich zwischen den beiden Extremfällen.

Anleger sollten für sich selbst klären, welcher der drei Risikogruppen sie zuzuordnen sind und sich hierzu gegebenenfalls die Frage stellen, wie viel Prozent des investierten Kapitals sie bereit wären, aufs Spiel zu setzen.

Darüber hinaus sollten sich Anleger ihre Risikotragfähigkeit vor Augen führen. Reicht das Vermögen aus, um im Ernstfall mögliche finanzielle Verluste zu decken?

2. Ziel der Geldanlage

Der Anleger sollte sich über den Zweck der Geldanlage im Klaren sein. Mögliche Anlageziele können die Altersvorsorge, der Vermögensaufbau oder auch die Ausnutzung bestimmter Marktgegebenheiten sein. Auch an dieser Stelle sollte die Risikobereitschaft nochmals reflektiert werden.

3. Dauer der Anlage

Welcher Anlagehorizont soll angestrebt werden beziehungsweise wie lange kann der Anleger auf die investierten Mittel verzichten? Außerdem muss berücksichtigt werden, ob der investierte Betrag weiterhin zur Verfügung stehen soll oder fest angelegt wird.

Seite zwei: 4. Erfahrungen und Kenntnisse

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