„Ohne ein gewisses Risiko geht nichts mehr“

Wie erfolgt die Kundenansprache?

Pfennig: In den letzten zwei Jahren haben wir zum Beispiel eine ganze Reihe von Beratungsbüros in Universitäten eröffnet, um uns bereits um Studenten zu bemühen. Wir betreuen Studenten, mit denen wir eigentlich gar kein Geld verdienen wollen. Sie bekommen von uns kostenlos Kreditkarte, EC-Karte und Versicherungen. Wir betreuen sie dann auch über Seminare oder auch Events, sodass wir unsere Kunden heute viel früher treffen als in der Vergangenheit. Auf diese Art und Weise entsteht eine Bindung. Wenn die Studenten von heute dann später mal als Heilberufler tätig werden, bleiben sie hoffentlich unsere Kunden.

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Eine große Rolle spielt auch hier das genossenschaftliche Prinzip. Als Deutsche Apotheker- und Ärztebank sind wir Eigentum dieser Berufsgruppen und so werden wir auch wahrgenommen. Wer sich für einen Heilberuf entscheidet, landet recht schnell bei uns: Das haben wir unserem fast schon genialen Namen zu verdanken. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Anteilseigner. Aufsichtsrat und Vertreterversammlung bestehen aus Heilberuflern. In unserem paritätisch besetzten Aufsichtsrat mit 20 Mitgliedern – Vertreter der Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Anteilseigner – sitzen die Multiplikatoren der deutschen Gesundheitssysteme. Das ist auch ein Garant für eine positiven Außendarstellung: So ist die Apobank in aller Munde.

Seite drei: Welches Verhalten empfehlen Sie Anlegern in 2015?

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