Aragon: Konzernumbau abgeschlossen

Der Wiesbadener Finanzdienstleister Aragon hat für 2014 ein Minus bei den Umsatzerlösen und beim Eigenkapital zu verbuchen. Diese Entwicklungen seien auf den Umbau der Konzernstruktur zurückzuführen, der nun abgeschlossen sei, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Dr. Sebastian Grabmauer: „Durch die erfolgreiche Umsetzung unseres Kostensparprogramms ist es uns zudem gelungen, nachhaltig in die Profitabilität zurück zu kehren.“

Wie die Aragon AG mitteilt, ist der Finanzdienstleistungskonzern profitabel in das Jahr 2015 gestartet. So sei das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EbitDA) der fortgeführten Geschäftsbereiche in den ersten drei Monaten 2015 deutlich um 0,9 Millionen Euro auf 0,5 Millionen Euro (Vorjahr: -0,4 Millionen Euro).

Der Umsatz liegt demnach bei rund 18 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) der fortgeführten Geschäftsbereiche sei ebenfalls auf 0,1 Millionen Euro (Vorjahr: -0,9 Millionen Euro) gestiegen.

Erfolgreiches Kostensparprogramm

„In den vergangenen Monaten hat die Aragon mit der Konzentration auf die Jung, DMS & Cie. und die Finum-Gruppe ihre avisierte Zielstruktur erreicht und damit ihren Konzernumbau erfolgreich abgeschlossen“, kommentiert Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender der Aragon AG.

Durch die erfolgreiche Umsetzung unseres Kostensparprogramms sei es zudem gelungen, nachhaltig in die Profitabilität zurück zu kehren. „Und dies schon vom ersten Quartal an, welches für Vertriebsunternehmen grundsätzlich das anspruchsvollste des Jahres ist“, so Grabmaier weiter.

Konzernumbau beendet

Im vergangenen Jahr hatte Aragon den Regensburger Finanzvertrieb Compexx Finanz AG und die Vertriebsgesellschaft Bit Treuhand AG veräußert sowie das Jung, DMS & Cie.-Geschäft in der Tschechischen Republik und der Slowakei eingestellt. Hiermit setzte das Aragon-Management die seit 2012 verfolgte Strategie der Konzentration auf die Kernbeteiligungen um.

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Durch diese Maßnahmen haben sich laut Aragon die Umsatzerlöse 2014 gegenüber dem Vorjahr um 11,4 Prozent auf 78,6  Millionen Euro (Vorjahr: 88,6  Millionen Euro) verringert. Das EbitDA der fortgeführten Geschäftsbereiche konnte sich im Berichtsjahr auf -1,4 Millionen Euro (Vorjahr: -2,5 Millionen Euro) verbessern.

Seite zwei: Kauf von Maklerbeständen als neues Geschäftsfeld

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