Anzeige
2. Juni 2015, 11:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Geldanlage: Deutsche bleiben risikoscheu

Bei der Geldanlage sind deutsche Anleger nach wie vor wenig risikofreudig, so eine Untersuchung des Bundesverband deutscher Banken e.V. (BDB). Demnach sind Aktien weiterhin wenig gefragt.

Deutsche scheuen Risiko bei der Geldanlage

Einen Großteil ihres Geldvermögens haben die Deutschen weiterhin in niedrig verzinsten beziehungsweise unverzinsten Konten angelegt.

Laut BDB sind mit gut 300 Milliarden Euro nur sechs Prozent des Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland in Aktien investiert (Stand Ende 2014). Weitere 442 Milliarden Euro sind demnach in Investmentfonds angelegt.

Großteil unverzinst angelegt

Etwa 37 Prozent des Geldvermögens (knapp 1,9 Billionen Euro) der Deutschen liegt dem BDB zufolge hingegen weiterhin auf niedrig verzinsten beziehungsweise unverzinsten Konten (Spar-, Sicht- und Termineinlagen).

Auf knapp zwei Billionen Euro belaufen sich dem BDB zufolge die Ansprüche an Lebensversicherungen, Pensionskassen und anderen Altersvorsorgeeinrichtungen. Sie bilden demnach mit 39 Prozent den größten Anteil des Geldvermögens.

Deutsche scheuen Risiko bei der Geldanlage

Quelle: BDB

Die Deutschen besitzen laut BDB-Statistik etwa 129 Milliarden Euro an Bargeld. Das entspricht etwa 2,5 Prozent des gesamten Geldvermögens. Gegenüber 2012 bedeutet dies demnach eine Zunahme von mehr als 20 Prozent.

Die privaten Haushalte in Deutschland verfügen insgesamt über gut fünf Billionen Euro an Geldvermögen. (jb)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...