Generationenmix: Altersgemischte Teams erfolgreich führen

Vielerorts herrschen immer noch Vorurteile über die Leistungsfähigkeit älterer Angestellter. Zeigen Sie Ihrem Team, dass alle Beteiligten vom Generationenmix im Unternehmen profitieren. Gerade in der Finanzdienstleistung bietet er einen wertvollen Vorteil, denn nicht nur die Mitarbeiter, auch die Kunden werden älter.

Gastbeitrag von Dr. Susanne Eckel und Dr. Saskia Lucht, grow.up.Managementberatung

Dr. Susanne Eckel (links) und Dr. Saskia Lucht.

Was fällt Ihnen auf, wenn Sie heute eine Bank betreten? Sie treffen im Servicebereich und in den Beraterpositionen fast ausschließlich auf junge Mitarbeiter.

Es scheint, als würden die älteren Mitarbeiter geradezu vor den Kunden „versteckt“ und so früh wie möglich in den Ruhestand geschickt. Dabei würden viele ältere Mitarbeiter gerne über ihre Pensionierung hinaus arbeiten.

Mehrere Generationen im Arbeitsprozess

Es gab schon immer Unterschiede zwischen den einzelnen Generationen, die von Führungskräften gemanagt werden mussten. Auf Grund der demographischen Entwicklung ist es jedoch zu neuen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gekommen.

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Anders als noch vor fünfzig Jahren, befinden sich heute mehrere Generationen gleichzeitig im Arbeitsprozess. Das stellt Führungskräfte vor eine besondere Herausforderung: Sie müssen individuell auf verschiedene Altersgruppen eingehen, um sie zu steuern, zu motivieren und zu fördern.

Auf Grund der gestiegenen Lebenserwartung wird die Erwerbsbevölkerung zunehmend älter. Die Anzahl der Generationen, die auf dem Arbeitsmarkt vertreten sind, erhöht sich so von drei auf vier, teilweise sogar auf fünf Generationen:

  • Wirtschaftswunder-Generation (bis 1950)
  • Babyboomer (1951-1965)
  • Generation X (1966-1980)
  • Generation Y (1981-1995)
  • Generation Z (ab 1996)

Seite zwei: Die Vorteile des Generation-Gap

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