Anzeige
2. Februar 2016, 08:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AfW-Initiative “Pools für Makler” stellt sich gegen Provisionsabgabe

Bei ihrem zehnten Treffen haben die Mitgliedsunternehmen der Initiative ”Pools für Makler” des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. (AfW) die sogenannte “Mannheimer Erklärung” verabschiedet. In dem Positionspapier spricht sich die Initiative gegen die Abgabe von Provisionen aus.

AfW-Initiative Pools für Makler stellt sich gegen Provisionsabgabe

Die Teilnehmer des Treffens: Lars Lüthans, Netfonds AG, Jürgen Schirmer, Fondskonzept AG, Dr. Frank Ulbrich, BCA AG, Sven Burkhart, Wifo GmbH, Norman Wirth, AfW, Norbert Porazik, Fonds Finanz GmbH, Frank Rottenbacher, AfW, Oliver Lang, BCA AG, Dr. Sebastian Grabmaier, Jung, DMS & Cie. AG, Carsten Brückner, AfW, Daniel Ahrend, Maxpool Gmbh

Das  Treffen der Initiative fand am 26. Januar am Rande des Fondskongresses in Mannheim statt. Neben den AfW-Vorständen Carsten Brückner, Frank Rottenbacher und Norman Wirth nahmen die Maklerpools BCA, Fonds Finanz, Jung DMS & Cie. AG, Maxpool, Netfonds, Fondskonzept und Wifo teil.

Pools gegen “Provisionsabgabe-Überbietungswettbewerb”

Im Rahmen des Treffens diskutierten die Teilnehmer unter anderem die Positionierung zu den sogenannten Fintechs und zur Provisionsabgabe. Im Ergbenis wurde die “Mannheimer Erklärung” verabschiedet und unterzeichnet, der sich zudem die Initiativmitglieder Degenia Versicherungsdienst und die Aruna anschlossen. Die Erklärung im Wortlaut:

Mannheimer Erklärung

Die unterzeichnenden Pools und der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung stehen für eine qualitativ hochwertige, an den Kundenbedürfnissen orientierte Beratung und Betreuung. Sie sehen die online gestützte Beratung als zukunftsorientierte Ergänzung des Beratungs- und Betreuungsangebotes an. Allerdings widerspricht eine ausschließlich auf die Provisionsabgabe gestützte Werbung dem Selbstverständnis der Unterzeichner im Hinblick auf eine gute Beratung und Betreuung, sofern keine adäquate sonstige Vergütung vereinbart wird.

Die Unterzeichner verzichten daher auf eine Zusammenarbeit mit Unternehmen, deren Geschäftsmodell und Werbung ausschließlich auf dem Versprechen von Provisionsabgabe oder des Auslobens sonstiger Vergütungen für den Abschluss eines Versicherungsvertrages an den Kunden ausgerichtet ist.

Gleichzeitig fordern die Unterzeichner die Versicherer auf, die Zusammenarbeit mit diesen “Provisionsabgebern” einzustellen bzw. erst gar nicht aufzunehmen.

In diesem Sinne werden die Unterzeichner weiterhin die qualitativ hochwertige Beratung und Betreuung in das Zentrum ihrer Kundenkommunikation stellen und sich nicht an einem “Provisionsabgabe-Überbietungswettbewerb” beteiligen.”

“Dieses klare Statement an den Markt, die Vermittler und die Versicherer ist wichtig. Wie schon bei der Berliner Erklärung 2013 steht hier als ganz große Überschrift der Erhalt des Berufsstandes des unabhängigen Versicherungsmaklers, der im ausschließlichen Interesse seiner Kunden handelt und hierfür angemessen vergütet werden muss”, kommentiert Norman Wirth, geschäftsführender Vorstand des AfW. (jb)

Foto: AfW

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Volkswohl Bund: Bläsing wird Nachfolger von Dr. Maas

Beim Dortmunder Versicherer Volkswohl Bund gibt es einen Wechsel in der Führungsspitze. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Maas geht Ende April 2017 nach über 37 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wird Dietmar Bläsing neuer Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen. 

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

Deutscher Bankenrettungsfonds schließt 2016 mit Gewinn ab

Der im Zuge der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 geschaffene Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS), der von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet wird, schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 98,6 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...