11. März 2016, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umsatzrückgang bei A.S.I.

Wie die A.S.I. Wirtschaftsberatung mitteilt, hat der Münsteraner Finanzdienstleister nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2015 Rückgänge bei Ergebnis und Erlösen zu verbuchen. Die Zahl der Wirtschaftsberater ist demnach indes gestiegen.

Umsatzrückgang bei A.S.I.

Franz-Josef Rosemmeyer: “Die Krise der Lebensversicherung und das LVRG hinterlassen natürlich Spuren.”

Nach vorläufigen Zahlen tragen die Bereiche Finanzierungen und offene Investmentvermögen mit einem Umsatzplus von 17 Prozent (Finanzierungen) beziehungsweise 29 Prozent (offene Investments) zu einem operativen Betriebsergebnis vor Steuern von rund 2,2 Millionen Euro (2014: 3,2 Millionen Euro) bei. Das Courtage- und Honorarvolumen liegt demnach bei insgesamt 21,5 Millionen Euro (2014: 24,17 Millionen Euro).

“A.S.I. verfolgt seit jeher einen sehr breiten Beratungsansatz, der weit über Versicherungsprodukte hinaus geht. Das honorieren die Kunden. In einem gerade im Bereich Leben schwierigen Marktumfeld behaupten wir uns damit weiterhin äußerst erfolgreich”, kommentiert A.S.I.-Vorstand Franz-Josef Rosemeyer.

Wachstum in Fokusbereichen

Deutliche Umsatzsteigerungen konnte A.S.I. demnach bei den erzielten Beratungshonoraren verzeichnen. Hier wurde das Neugeschäft laut A.S.I. um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Umsatzrückgänge im Bereich der Lebensversicherung seien durch das Wachstum in anderen Beratungsfeldern weitgehend kompensiert worden.

“Die Krise der Lebensversicherung und das LVRG hinterlassen natürlich Spuren. Mit unserem breiten Beratungsansatz schaffen wir unseren Kunden dafür in anderen Bereichen Mehrwerte und können diese Faktoren damit auch mit Blick auf unsere Erlöse ausgleichen. Damit liegen wir voll im Soll”, erklärt Rosemeyer. Zum ersten Januar 2016 hat sich die Anzahl der A.S.I. Wirtschaftsberater von 140 auf 146 erhöht.

Foto: A.S.I.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Neuer Streit um die Grundrente: Was DGB und CDU zu sagen haben

Abseits der Frage, wie sich Menschen künftig durch Städte bewegen, findet eine neuerliche Auseinandersetzung zur Grundrente statt. Kontrahenten dieses Mal sind Amelie Buntenbach, Mitglied im DGB-Vorstand, und Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag. “Sozialklimbim” oder nicht lautet ihr Streitthema.

mehr ...

Immobilien

Studentenstädte: Hohe Mieten fressen Bafög-Wohnpauschale

Um die Bafög-Förderung an die aktuellen Preisentwicklungen anzupassen, hat der Bundestag die Anhebung des Satzes beschlossen. Doch die gewünschte Entlastung für Studenten bleibt in vielen Städten aus, wie eine aktuelle Analyse von immowelt.de zeigt.

mehr ...

Investmentfonds

Die Top 5 der Woche: Investmentfonds

Was waren interessantesten Investment-Themen und Meldungen der Woche? Welche Beiträge wurden von den Cash.Online-Lesern besonders häufig geklickt? Unser Wochen-Ranking zeigt das Wichtigste auf einen Blick.

mehr ...

Berater

Kapitalmarkt: Europäische Finanzminister machen Druck

Angesichts mangelhafter Finanzierungschancen für Firmen in Europa machen Deutschland, Frankreich und die Niederlande Druck für einen einheitlicheren Kapitalmarkt. Das geht aus einem Brief der Finanzminister der Länder an die EU-Institutionen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A-“ für ProReal Deutschland 7

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet die von der One Group aus Hamburg konzipierte Vermögensanlage ProReal Deutschland 7 mit insgesamt 77 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A-).

mehr ...

Recht

Urteil: Nur Auslands-Krankenschutz hilft bei hohen Kosten

Ein aktuelles Urteil des Sozialgerichtes Gießen zeigt einmal mehr, warum auch bei Reisen in Länder, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat, ein Auslandsreise-Krankenschutz abgeschlossen werden sollte. Denn die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Krankheit oder Unfall im Urlaub meist nur einen Bruchteil der Kosten.

mehr ...