Beraterregister: Fast 3.000 Beschwerden im ersten Halbjahr

An das Mitarbeiter- und Beschwerderegisters der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) haben Banken und Finanzdienstleister insgesamt rund insgesamt 25.000 Beschwerden gemeldet. Im ersten Halbjahr 2016 gingen rund 3.000 Beschwerden ein.

Beraterregister
Im ersten Halbjahr 2016 gingen rund 3.000 Beschwerden bei der Bafin ein.

Am 1. November 2012 hat die Bafin das Mitarbeiter- und Beschwerderegister gestartet, in dem die Daten von Anlageberatern sowie Compliance- und Vertriebsbeauftragten erfasst werden. Die Einführung das Registers stieß in der Branche auf negatives Echo.

Zahl der Berater leicht gesunken

Wie die Bafin Cash.Online auf Anfrage mitteilt, waren zum 30. Juni 152.063 aktiv tätige Mitarbeiter (144.593 Anlageberater, 24.272 Vertriebsbeauftragte und 2.114 Compliance-Beauftragte (jeweils teilweise in Personalunion)) im Mitarbeiter- und Beschwerderegister erfasst.

Zum 28. Dezember 2015 waren es noch 156.526 aktiv tätige Mitarbeiter (149.040 Anlageberater, 25.436 Vertriebsbeauftragte und 2.197 Compliance-Beauftragte (jeweils teilweise in Personalunion).

Rund 25.000 Beschwerden seit 2012

Zwischen November 2012 und Ende Juni 2016 wurden laut Bafin insgesamt 25.064 Beschwerden an das Register gemeldet: 10.046 von Privatbanken, 8.387 von Sparkassen/Landesbanken, 6.164 von Genossenschaftsbanken und 467 von Finanzdienstleistern.

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Allein im ersten Halbjahr 2016 wurden insgesamt 2.926 Beschwerden im Register erfasst: 999 von Privatbanken, 1.089 von Sparkassen/Landesbanken, 809 von Genossenschaftsbanken und 29 von Finanzdienstleistern. Im ersten Halbjahr 2016 überprüfte die Bafin in mehreren Verfahren die Zuverlässigkeit von Mitarbeitern. (jb)

Foto: Shutterstock

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