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7. Januar 2016, 08:30
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Beraterregister: Bafin verzeichnete 2015 weniger Beschwerden

Seit der Einführung des Mitarbeiter- und Beschwerderegisters bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) haben Banken und Finanzdienstleister rund 22.000 Beschwerden gemeldet. 2015 lag die Zahl der eingegangenen Beschwerden unter der des Vorjahres.

Beraterregister: Bafin verzeichnet 2015 weniger Beschwerden

Im Jahr 2015 wurden insgesamt 4.628 Beschwerden an das Bafin-Register gemeldet.

Die Einführung des Mitarbeiter- und Beschwerderegisters am 1. November 2012, in dem die Daten von Anlageberatern sowie Compliance- und Vertriebsbeauftragten erfasst werden, hatte für Unmut in der Branche geführt.

Rund 22.000 Beschwerden seit 2012

Laut Bafin waren zum 28. Dezember 2015 156.526 aktiv tätige Mitarbeiter (149.040 Anlageberater, 25.436 Vertriebsbeauftragte und 2.197 Compliance-Beauftragte (jeweils teilweise in Personalunion) im Mitarbeiter- und Beschwerderegister gemeldet.

Zwischen November 2012 und Ende 2015 wurden demnach insgesamt 21.914 Beschwerden im Register erfasst: 8.965 von Privatbanken, 7.313 von Sparkassen/Landesbanken, 5.350 von Genossenschaftsbanken und 286 von Finanzdienstleistern.

Weniger Beschwerden in 2015

Im Jahr 2015 wurden insgesamt 4.628 Beschwerden an das Register gemeldet: 1.569 von Privatbanken, 1.691 von Sparkassen/Landesbanken, 1.299 von Genossenschaftsbanken und 69 von Finanzdienstleistern. In 2014 wurden mit 6.050 noch deutlich mehr Beschwerden an die Aufsichtsbehörde gemeldet. Der Großteil davon(4.234) im ersten Halbjahr.

Im vergangenen Jahr besuchte die Bafin eigenen Angaben zufolge 224 Mal Institute vor Ort und sprach mit  insgesamt 1.191 Mitarbeitern. Dabei führte sie demnach mit 346 Anlageberatern und 274 Mitarbeitern der Vertriebssteuerung Gespräche. Gegenstand der Gespräche waren laut Bafin auch Beschwerdehäufungen.

Die Aufsichtsbehörde überprüfte zudem in mehreren Verfahren die Zuverlässigkeit von Mitarbeitern und ahndete Verstöße gegen die Anzeigepflichten an das Register. (jb)

Foto: Shutterstock

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