7. Juli 2016, 07:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DIHK-Register: Mehr Makler, weniger Vertreter

Zum Ende des ersten Halbjahrs 2016 waren 230.528 Versicherungsvermittler im Vermittlerregister des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) eingetragen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das fast 5.000 Registrierungen weniger. Während die Zahl der Vertreter gesunken ist, können sich die registrierten Makler über Zuwachs freuen.

DIHK-Register: Mehr Makler, weniger Vertreter

Im Vergleich zum Vorjahr sind fast 5.000 Versicherungsvermittler weniger im DIHK-Register erfasst.

Zum Ende des ersten Quartals lag die Zahl der Registrierungen bei 231.312 (1. April 2016). Anfang des Jahres waren es noch 233.430 (Stand: 6. Januar 2016) registrierte Vertreter. Auch im Jahresvergleich ist die Zahl der Versicherungsvermittler laut DIHK-Register um 4.919 gesunken (1. Juli 2015: 235.447).

Erneut weniger registrierte Vertreter

Die Zahl der gebundenen Versicherungsvertreter hat sich innerhalb eines Jahres von 154.736 (Stand: 1. Juli 2015) auf 149.997 (Stand: 1. Juli 2016) reduziert. Zum 1. April 2016 waren noch 150.885 Vertreter im Register erfasst.

Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Versicherungsvertreter mit Erlaubnis von 30.375 (Stand: 1. Juli 2015) auf 29.945 (Stand: 1. Juli 2016) zurückgegangen. Zum Ende des ersten Quartals waren noch 30.007 Versicherungsvertreter mit Erlaubnis im Register erfasst.

Makler legen erneut zu

Bei den registrierten Versicherungsmaklern zeigt sich indes eine andere Entwiclung. Ihre Zahl hat sich seit dem 1. Juli 2015 von 46.674 auf aktuell 46.687 erhöht. Im ersten Quartal waren noch 46.648 Versicherungsmakler registriert. Die Anzahl der registrierten Versicherungsberater ist im Jahresvergleich von 301 auf 299 gesunken (1. April 2016: 293).

Die produktakzessorischen Vertreter und Makler können erneut ein leichtes Plus verzeichnen: Derzeit sind 3.458 produktakzessorische Vertreter (1. April 2016: 3.343) und 142 produktakzessorische Makler (1. April 2016: 136) registriert. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

E-Scooter: Viele Kopfverletzungen nach Unfällen

E-Tretroller gelten als Sinnbild für neue urbane Mobilität. Doch aktuelle Daten aus den USA zeigen: Wer mit einem E-Scooter unterwegs ist, riskiert ernsthafte Verletzungen, vor allem am Kopf.

mehr ...

Immobilien

Wo Mieten günstiger geworden ist?

In vielen deutschen Großstädten mangelt es an Wohnraum – die Mieten sind in den vergangenen Jahren teils stark gestiegen. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt jedoch, dass der Wohnraum in weiten Teilen des Landes günstiger geworden ist. Grund dafür ist die gute Lohnentwicklung.

mehr ...

Investmentfonds

Privates Geldvermögen trotz Zinsflaute auf Rekordhoch

Statistisch gesehen schwimmen die deutschen Haushalte im Geld: Trotz weiterhin konservativer Anlagestrategien ist das private Geldvermögen auf 6302 Milliarden Euro gestiegen – das ist fast doppelt so viel wie das Bruttoinlandsprodukt für 2018.

mehr ...

Berater

Datenkrake Schufa: Was weiß die Schufa?

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa, hat 360 Millionen Daten von 60 Millionen Deutschen erfasst. Wer einen Handyvertrag abschließt, Miet-, Kauf- oder Leasingverträge unterzeichnet oder einen Kredit aufnimmt, kann von der Schufa erfasst werden. Verbraucher haben nach Artikel 15 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einen Anspruch darauf, zu erfahren, welche personenbezogenen Daten gespeichert werden. Was die Schufa weiß und darf.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Keine Strafsteuer für die Altersvorsorge

Wenn die Bundesregierung Ende Januar über den Gesetzentwurf für die Grundrente berät, muss parallel auch die geplante EU-Finanztransaktionssteuer mit auf den Tisch. Diese Forderung erhebt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA).

mehr ...