20. Oktober 2016, 11:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

JDC Group kooperiert mit flatex

Wie der Wiesbadener Finanzdienstleister JDC Group mitteilt, wird er künftig mit dem Online-Broker flatex, ein Unternehmen der FinTech Group, kooperieren. Dieser ersten strategischen Kooperation im Bankbereich sollen weitere Folgen.

JDC Group kooperiert mit flatex

Die JDC Group ist aktuell im Gespräch mit weiteren potenziellen Partnern aus dem Bank- und Versicherungsbereich.

Im Rahmen der Kooperation wird flatex seinen Kunden ab Dezember den digitalen JDC-Versicherungsordner “allesmeins” zur Verfügung stellen. “Wir freuen uns außerordentlich über diese erste große Kooperation zwischen JDC und einem erfolgreichen Online-Broker” sagt Ralph Konrad, CFO der JDC Group. Bei den über 16.000 angeschlossenen Finanzberatern habe sich allesmeins bereits gut etabliert. Jetzt wolle JDC gemeinsam mit strategischen Partnern aus dem Bank- und Versicherungsbereich den Roll Out deutlich beschleunigen.

Ab Dezember können flatex-Kunden ihre Versicherungsverträge demnach in den digitalen Versicherungsordner übertragen und die Betreuung der Versicherungen über ein digitales Maklermandat veranlassen. Dadurch sollen Kunden neben einem jederzeit aktuellen Überblick über das Versicherungsportfolio automatisierte Optimierungsangebote erhalten. Zudem sollen den Kunden Online-Agents zur Verfügung stehen, die telefonisch oder per Video-Chat Fragen beantworten und weitere Services bieten.

Weitere Kooperationen geplant

“Unseren potenziellen Partnern bieten wir ein attraktives Cross-Selling-Potenzial, das sie alleine nicht heben können: Bei flatex beispielsweise gehen wir davon aus, dass die über 165.000 flatex-Kunden insgesamt mehr als eine Millionen Versicherungsverträge abgeschlossen haben. Pro Vertrag werden durchschnittlich 30 Euro jährliche Courtage bezahlt. Gemeinsam mit flatex wollen wir dieses Kundenpotenzial bestmöglich erschließen”, so Konrad. “Bei allesmeins hat uns vor allem die Einfachheit und der Zusatznutzen für unseren Kunden überzeugt. Wir glauben, dass das Management der Versicherungen in Zukunft digital und einfach sein muss – so wie bei allesmeins”, sagt flatex-Geschäftsführer Niklas Helmreich.

Eigenen Angaben zufolge führt die JDC Group aktuell Gespräche mit weiteren potenziellen Partnern aus dem Bank- und Versicherungsbereich. “In Zeiten niedriger Zinsen suchen viele Banken nach zusätzlichen Ertragsmöglichkeiten. Der Einstieg ins digitale Versicherungsgeschäft über allesmeins bzw. JDC ist hier geradezu ideal”, sagt JDC-CEO Dr. Sebastian Grabmaier. “Die wenigsten Banken haben ihr Ertragspotenzial im Bereich Versicherungen gehoben – die meisten noch nicht einmal damit angefangen. Das wollen wir ändern. Unsere lange Erfahrung als einer der größten Vermittler von Versicherungsprodukten in Deutschland kombiniert mit einer effizienten Abwicklungsmaschine im Hintergrund macht uns zu einem idealen Partner.” (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Fünf Millionen Bescheide zur Mütterrente bislang erteilt

Stephan Fasshauer, Direktor der Deutschen Rentenversicherung, befasste sich in seinem Bericht auf der in Bochum tagenden Vertreterversammlung mit der Umsetzung der neuen Mütterrente.

mehr ...

Immobilien

Lange Zinsbindung und höhere Beleihung bei Immobilienfinanzierungen

Die durchschnittliche Darlehenssumme für Immobilienfinanzierungen stagniert im Mai – auf Rekordniveau: Wie im Vormonat beträgt sie eine knappe viertel Million Euro (248.000 Euro). Die Standardrate, die für eine Finanzierung von 150.000 Euro und 80 Prozent Beleihungsauslauf mit zwei Prozent Tilgung und 10 Jahren Zinsbindung errechnet wird, beträgt 448 Euro. Das sind 22 Euro mehr als im April. Damit liegt sie unter dem Mittelwert von 2018 und entspricht in etwa der durchschnittlichen Rate in 2017.

mehr ...

Investmentfonds

VanEck listet den ersten eSports ETF an der Deutschen Börse

VanEck gab heute das Listing des VanEck Vectors Video Gaming and eSports UCITS ETF an der Deutschen Börse bekannt. Damit bietet der Asset Manager den ersten ETF in diesem innovativen Geschäftsfeld über Xetra an.

mehr ...

Berater

Kaum ein Unternehmen verzichtet auf die Automatisierung von Prozessen

Mehr als 90 Prozent der befragten deutschen Unternehmen automatisieren wichtige Geschäftsprozesse. So lautet das zentrale Ergebnis einer globalen Studie zur Nutzung von Automatisierungstechnologien, die UiPath in Auftrag gegeben hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

mehr ...

Recht

Rendite statt Leerstand

Viele Unternehmen halten große Freiflächen oder Nachverdichtungsflächen vor, um auf dem Gelände weiter expandieren zu können. Ob und wann der zusätzliche Raumbedarf eintritt, steht oft in den Sternen. Viele Raumreserven liegen dauerhaft brach. Hinzu kommt: Die fortschreitende Geschäftsentwicklung ändert auch den Raumbedarf. Es werden also Konzepte gebraucht, die solche Zustände vermeiden.

mehr ...