Anzeige
24. Februar 2016, 13:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sparkassenkunden in Ostdeutschland legen mehr Geld auf Konten

Trotz anhaltender Niedrigzinsphase haben die Kunden der ostdeutschen Sparkassen 2015 erneut mehr Geld gespart.

Sparkassenkunden in Ostdeutschland legen mehr Geld auf Konten

Laut Dr. Michael Ermrich, geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbands,  erledigen nur noch 25 Prozent der Kunden ihre Bankgeschäfte in einer Filiale.

Die Einlagen seien im Jahresvergleich um 3,5 Prozent auf den Spitzenwert von 93 Milliarden Euro gestiegen, sagte der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbands, Dr. Michael Ermrich, am Mittwoch in Berlin.

Die Nachfrage der Sparer nach Sichteinlagen – also Geld, das auf Girokonten oder Tagesgeldkonten liegt und für Bankkunden jederzeit verfügbar ist – stieg um zehn Prozent auf ein Volumen von 45,9 Milliarden Euro.

Rekorde bei Kreditzusagen

Rekordwerte erreichten die Sparkassen auch bei der Neuzusage von Krediten. Die 45 Mitgliedskassen vergaben den Angaben zufolge Kredite in Höhe von 10,2 Milliarden Euro, ein Plus von 23,5 Prozent. 4,9 Milliarden Euro und damit 21,1 Prozent mehr als im Vorjahr entfielen auf Unternehmen und Selbstständige.

An Privatpersonen wurden Kredite in Höhe von 4,2 Milliarden Euro vergeben; ein Anstieg um 25,3 Prozent. Wie in den Vorjahren sei besonders viel Geld in die Finanzierung von Eigenheimen geflossen.

Die Bankfiliale verliere an Zulauf, ergänzte Ermrich. Nur noch 25 Prozent der Kunden erledigten ihre Bankgeschäfte vor Ort. 75 Prozent nutzten die Internetangebote. Dennoch blieben Filialen auf dem Land erhalten.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Ostdeutscher Sparkassenverband

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

R+V legt Wachtsumsprogramm auf

Die R+V-Versicherung legt ein umfassendes Wachstumsprogramm auf und will das Onlinegeschäft kräftig ausbauen. Bis zum 100-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2022 sollen die Beitragseinnahmen auf 20 Milliarden Euro steigen, kündigte der neue Vorstandschef Norbert Rollinger am Dienstag in Wiesbaden an.

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein kooperiert mit Exporo und Zinsland

Die Dr. Klein Firmenkunden AG wird künftig mit den Crowdinvesting-Plattformen Exporo und Zinsland kooperieren. Die Kooperation soll Projektentwicklern helfen, möglichst viele Projekte gleichzeitig am Markt zu platzieren.

mehr ...

Investmentfonds

Neuberger Berman bleibt für Europa-Aktien optimistisch

Nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl sind viele Investoren erleichtert. Auch Neuberger Berman sieht die Zukunft des alten Kontinents eher positiv. Dies liegt auch an den sich aufhellenden Konjunkturaussichten. Gastkommentar von Andrew Wilmont, Neuberger Berman

mehr ...

Berater

EZB: Extrem niedrige Zinsen und mehr Wettbewerb fördern Kreditvergabe

Die Nachfrage nach Bankkrediten in der Eurozone ist zuletzt weiter gestiegen, teilt die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Extrem niedrige Zinsen und vielversprechende Aussichten für die weitere Entwicklung am Immobilienmarkt seien für die höhere Nachfrage verantwortlich.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ bündelt maritime Aktivitäten

Die Ernst Russ AG (vormals HCI Capital) bündelt die bisher in verschiedenen Konzerngesellschaften erbrachten Fonds- und Assetmanagementleistungen für sämtliche maritimen Investments unter dem Dach der neuen Ernst Russ Maritime Management GmbH & Co. KG (ERMM).

mehr ...

Recht

ZIA: Senkung der Grunderwerbsteuer wäre beste Eigenheimförderung

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) fordert, die Grunderwerbssteuer zu senken. Bei der Förderung von Wohneigentum sollte die Regierung nicht auf Zuschüsse sondern auf Steuersenkungen setzen.

mehr ...