27. Dezember 2016, 07:30
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Vertrieb 2017: “Es geht ans Eingemachte”

Vertrieb 2017: Es geht ans Eingemachte

Michael H. Heinz, BVK: “Wir werden weiter für eine Stärkung des bewährten Systems privater Altersvorsorge via Riester-Rente und bAV sowie den Erhalt der PKV kämpfen.”

Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK):

“In 2017 wird die Umsetzung der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD bestimmend sein. Daneben werden die Themen Rentenreform, Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), Digitalisierung und die Situation der PKV wichtig sein.

Bei der IDD-Umsetzung befinden wir uns im engen Kontakt mit den politischen Entscheidungsträgern und sind am Konsultationsverfahren der EU-Aufsichtsbehörde Eiopa beteiligt. Wir wirken darauf hin, dass das bewährte Vergütungssystem erhalten bleibt und keine Provisionsoffenlegung eingeführt wird.

Außerdem wollen wir, dass die Gleichbehandlung aller Vertriebswege endlich umgesetzt und das Provisionsabgabeverbot im Zuge der IDD-Umsetzung im Versicherungsaufsichtsgesetz verankert wird. Wir werden zudem weiter für eine Stärkung des bewährten Systems privater Altersvorsorge via Riester-Rente und bAV sowie den Erhalt der PKV kämpfen.

Die Einführung einer Bürgerversicherung wäre unangemessen, auch wenn sich der Systemwechsel gut für populistische Manöver im Bundestagswahlkampf eignet.”

Seite drei: VDVM: “Kein Provisionsverbot durch die Hintertür”

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1 Kommentar

  1. So wie gerade in der Welt das menschenverachtende Finanzsystem mit all seinen Lügen und Unwahrheiten protegiert von der gleichgeschalteten Presse zusammenbricht, wird dieser Zusammenbruch
    auch auf alle wirtschaftlichen Bereiche übergreifen. Dazu gehört die schonungslose Aufklärung und Transparenz, wer wirklich von dieser weltweiten Ausbeutung profitiert hat und wie man die überforderten Entscheidungsträger dazu benutzt hat bzw. wer von den Politikern wissend mitgemacht hat.

    Kommentar von H. Braun — 28. Dezember 2016 @ 07:55

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