25. Januar 2017, 13:45
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Bayerische Banker wollen nicht für EU-Kollegen haften

Banken und Sparkassen in Bayern wollen nicht für die Fehler anderer Geldhäuser in der EU haften. Das geht aus einer gemeinsamen Stellungnahme von Bankverbänden sowie einer Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern und des Industrie- und Handelskammertages hervor.

Bayerische Banker wollen nicht für EU-Kollegen haften

Banken und Sparkassen in Bayern wollen nicht für die Fehler anderer Geldhäuser in der EU haften.

Das geplante europäische Sicherungssystem für Bankeinlagen bedrohe den Anlegerschutz in Europa und gefährde die Zahlungsfähigkeit von Betrieben und Handwerksunternehmen, heißt es in einer am Mittwoch in München veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme fünf bayerischer Organisationen.

Neben Bankenverband, Genossenschaftsverband und Sparkassenverband waren daran auch die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern und der Industrie- und Handelskammertag beteiligt.

Bankrisiken in Europa ungleich verteilt

Die Bankrisiken seien in Europa nach wie vor sehr ungleich verteilt, argumentieren die Verbände – die “soliden Institute des einen Landes” müssten für die “maroden Banken eines anderen Landes” einstehen.

Die Kammern und Verbände forderten deshalb Bund und Staatsregierung auf, auf die Einhaltung der bereits bestehenden europäischen Einlagensicherungsrichtlinie zu drängen, die EU-weit einheitliche Standards vorsieht. “Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Mitgliedsstaats, sein nationales Einlagensicherungssystem konsequent auf- und auszubauen”, heißt es im Positionspapier. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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