9. November 2017, 10:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Commerzbank kehrt in die Gewinnzone zurück

Mitten im Konzernumbau hat die Commerzbank nicht zuletzt dank etlicher Sondererträge im Sommer die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Vorstand weiterhin ein “leicht positives Ergebnis”.

Commerzbank kehrt in die Gewinnzone zurück

Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main

“Wir haben dieses Jahr gute Fortschritte erzielt und wichtige Grundlagen für unsere Transformation gelegt”, sagte Konzernchef Martin Zielke am Donnerstag in Frankfurt. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Vorstand weiterhin ein “leicht positives Ergebnis”. Nach neun Monaten stand unter dem Strich ein Gewinn von 66 (Vorjahreszeitaum: 96) Millionen Euro in den Büchern.

Für das dritte Quartal verbuchte die Commerzbank 472 Millionen Euro Überschuss – nach roten Zahlen im Vorjahreszeitraum (minus 288 Millionen Euro) und im zweiten Quartal des laufenden Jahres (minus 637 MillionenEuro). Im Frühjahr hatten die Kosten für den Konzernumbau inklusive des Abbaus Tausender Stellen die Bank in die Verlustzone gerissen.

Commerzbank profitiert von Sondereffekten

Nun profitierte der Dax-Konzern von einer Reihe von Sondereffekten: So machte sich der Verkauf der markanten Frankfurter Firmenzentrale 2016 positiv in der Bilanz bemerkbar. Die Commerzbank ist nun Mieter in dem Turm. Auch der Verkauf der Beteiligung am Finanzdienstleister Concardis und die Auflösung eines Gemeinschaftsunternehmens für Ratenkredite mit der BNP Paribas spülten Geld in die Kasse. Insgesamt summierten sich die Sondererträge auf gut eine halbe Milliarde Euro.

Das Tagesgeschäft im dritten Quartal lief unterdessen durchwachsen – der Überschuss im Zinsgeschäft bröckelte weiter ab. Zinstief, ruhige Kapitalmärkte und harter Wettbewerb machen der gesamten Branche zu schaffen.

Der Commerzbank hatten Analysten dennoch einen etwas besseren Gewinn für den Zeitraum Juli bis Ende September zugetraut. Dafür überzeugte das Geldhaus mit einer gestiegenen Kernkapitalquote von 13,5 Prozent – ein Ausweis für die Krisenfestigkeit einer Bank. Die zuletzt vor allem durch Übernahmespekulationen getriebene Aktie stieg am Morgen um knapp zwei Prozent.

Seite zwei: Schiffskredite weiter abgebaut

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Schnelle Hilfe bei Rückenschmerzen: Allianz weitet Ärzte-Kooperation für Online-Tool aus

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) und der Berufsverband Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) haben jetzt eine Kooperation geschlossen. Ziel ist es, Menschen mit Rückenschmerzen schneller und zielgerechter helfen zu können. Dazu wird der BVOU in das Allianz-Onlinetool „Check My Back“ eingebunden.

mehr ...

Immobilien

Lompscher-Rücktritt: IVD fordert Wende in der Baupolitik

Nach dem Rücktritt von Katrin Lompscher als Bausenatorin fordert der Immobilienverband Deutschland IVD eine Umkehr von der bisherigen Bauverhinderungspolitik.

mehr ...

Investmentfonds

Trump oder Biden? Das ist nicht die entscheidende Frage

Die halbe Welt diskutiert darüber, ob der nächste US-Präsident Donald Trump oder Joe Biden heißen wird. Für die Finanzmärkte ist aus unserer Sicht aber noch wichtiger, ob einer von ihnen nach der Wahl am 3. November die Mehrheit seiner Partei sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat hinter sich weiß – oder ob die Kammern wie heute unter Präsident Trump unterschiedliche Mehrheiten haben.

mehr ...

Berater

Über den Wert einer gesunden Konfliktkompetenz

Konfliktmanagement – klingelt da was bei Ihnen? Dann lesen Sie unbedingt weiter! Die Fürstenberg-Kolumne mit Mareike Fell

mehr ...

Sachwertanlagen

Corestate-Tochter startet Logistik/Light Industrial Joint Venture

STAM Europe, eine Tochtergesellschaft des Immobilien-Investmentmanagers Corestate Capital Holding, und ein nordamerikanischer institutioneller Investor starten ihr zweites Investitionsprogramm im Logistik- und Light Industrial-Sektor in Frankreich in Form des Joint Ventures “Highlands II”. Ein riesiges Logistik-Projekt wurde bereits erworben.

mehr ...

Recht

Staatliche Unternehmen auf Steuervermeidungskurs

Steuerskandale internationaler Konzerne finden sich beinahe täglich in der medialen Berichterstattung. Eine aktuelle Studie von WU-Professorin Eva Eberhartinger macht nun deutlich, dass auch staatliche Unternehmen Steuern vermeiden. Dabei zeigt sich: Auch diese Unternehmen brauchen Anreize, um Steuervermeidung zu unterbinden.

mehr ...