15. August 2017, 07:15
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IDD-Umsetzung: Vermittler in der Klemme

Bei den sogenannten IBIPs, den Insurance-based Investment Products, greifen zusätzliche Vorschriften. Zukünftig reicht es nicht aus, die Klienten zu Vertragsbeginn zu beraten und in der Folgezeit nur sporadisch aufzuklären.

Vermittler, die dem Kunden eine dauerhafte Beratung versprechen, sind vielmehr gehalten, mindestens einmal im Jahr zu überprüfen, ob die ursprünglich gewählten Versicherungsanlageprodukte noch den Zielen, Wünschen und dem Risikoprofil des Kunden entsprechen.

Grundsätzlich ist dieses Vorgehen sinnvoll. An den Kapitalmärkten dreht der Wind schnell. Zudem ändern Fondsmanager gelegentlich ihre Strategie. Dies alles zu überwachen und das dem Kunden dann im Nachgang zu kommunizieren, dürfte manche Anbieter und Vermittler jedoch überfordern.

Gewinner und Verlierer

Vermittler, die sich schnell auf die neuen Prozesse einlassen, werden einen Vorsprung haben. Wer sich den neuen Herausforderungen nicht stellt, könnte hingegen schnell ins Abseits geraten.

Vielen Vermittlern droht der Marktaustritt, wenn sie nicht gegensteuern. Noch nie zuvor gab es eine derart starke Marktkonzentration bei den Finanzvertrieben wie jetzt. Der Marktanteil der umsatzstärksten Zehn an den Gesamterlösen beläuft sich nach einer aktuellen Erhebung von Cash. auf 96,7 Prozent für 2016.

In einer Umfrage von Swiss Life Deutschland aus dem Herbst 2016 gaben 90 Prozent der befragten Vermittler an, dass sich der Vermittlerschwund in den nächsten Jahren fortsetzen werde.

Seite drei: Druck auf die Branche wächst

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