15. August 2017, 07:15
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IDD-Umsetzung: Vermittler in der Klemme

Mit dem IDD-Umsetzungsgesetz wächst nun der Druck auf die Branche. Jetzt ist es Zeit für eine Inventur der eigenen Geschäftsprozesse.

Vermittler müssen sich fragen: Welche Änderungen kommen auf mich zu? Was tue ich bereits heute und was muss ich noch in Angriff nehmen? Was kann ich selbst tun und bei welchen Tätigkeiten ist die Einbindung eines strategischen Partners sinnvoll?

Bis zu einem gewissen Grad werden Versicherer hier Unterstützung anbieten, besonders dann, wenn ihr Fokus auf dem Vertrieb über Makler und Mehrfachagenten liegt.

In Eigenregie nicht zu stemmen

Vermittler, für die die Umsetzung der Änderungen in Eigenregie nicht zu stemmen ist, können beispielsweise größere Einheiten bilden, innerhalb derer sich zusätzliche administrative Aufgaben wirtschaftlicher erledigen lassen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die erforderlichen Unterstützungsprozesse bei einem externen Dienstleister einzukaufen. Dabei kann es sich um einen oder mehrere Pools handeln oder um eine Vertriebsservice-Plattform wie Swiss Compare.

Ob die eigenen Geschäftsprozesse dem künftigen Umfeld noch gerecht werden, können Vermittler auf dem Zukunftstag von Swiss Compare am 19. September abklopfen. Wer sich großen oder größeren Marktteilnehmern anschließt, macht alles richtig. Immerhin kontrollieren – gemessen an den Gesamterlösen – bereits heute die zehn umsatzstärksten Player 96,7 Prozent des Markts.

 

Dr. Matthias Wald ist Leiter Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Life Deutschland.

Foto: Swiss Life Deutschland

 

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Provisionsabgabeverbot: Beschränkung des freien Wettbewerbs

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