25. Oktober 2017, 16:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

„P&R wird die Kernkompetenz nicht verändern“

Martin Ebben ist seit Juni 2017 der Geschäftsführer der P&R Unternehmensgruppe, Marktführer bei Container-Direktinvestments. Cash. sprach mit ihm über die Entwicklung des Unternehmens und seine Pläne.

Pr Ebben-martin 8000-online in „P&R wird die Kernkompetenz nicht verändern“

Der Diplom-Kaufmann Martin Ebben, 49, arbeitet seit Anfang 2013 bei P&R und ist seit Juni 2017 Alleingeschäftschäftsführer der P&R Unternehmensgruppe.

Könnten Sie in einigen Sätzen zusammenfassen, wie sich P&R seit dem überraschenden Tod Ihres langjährigen Vorstandsvorsitzenden, Werner Feldkamp, im Mai 2016 entwickelt hat?

Ebben: Mit Herrn Werner Feldkamp hat das Unternehmen eine über viele Jahre prägende Führungspersönlichkeit verloren. Im Kontext der damit verbundenen notwendigen personellen Veränderungen, aber auch der zeitgleich auftretenden Anforderungen aus dem Vermögensanlagengesetz für das Unternehmen und den Marktentwicklungen insgesamt haben wir auch die Möglichkeit wahrgenommen, das Unternehmen personell, strukturell und strategisch dort für eine erfolgreiche Zukunft neu aufzustellen, wo es uns sinnvoll erschien. Insofern hat das Unternehmen seine traditionellen Stärken in der Produktgestaltung, Zuverlässigkeit, Kundenorientierung und Vertriebsorganisation behalten, sich aber auch den neuen Themen der Digitalisierung, Vertriebs-Herausforderungen und Regulierung gestellt.

Wie hat sich das Absatzvolumen von P&R seit Anfang 2017, also seit der Umstellung auf das Vermögensanlagengesetz, im Vergleich mit den Vorjahren entwickelt?

Ebben: Wir sehen im Vergleich zu den Jahren 2014 bis 2016 einerseits einen grundsätzlich so zu erwarteten, in Teilen aber auch von uns gesteuerten Rückgang der Jahres-Neuinvestitionen, mit ausgelöst durch viele mit der Regulierung direkt und indirekt zusammenhängenden Faktoren. Im Jahr 2017 werden wir insgesamt voraussichtlich ein Absatzvolumen von 500 bis 550 Millionen Euro erreichen. Für 2018 planen wir ein Volumen von 600 Millionen Euro. Im Abgleich mit den Jahren, die bei einem Absatzvolumen im Bereich von über 700 Millionen Euro lagen, befinden wir uns damit wieder in einem Rahmen, der vor allem für die Folgejahre die mit den Umsätzen verbundenen laufenden jährlichen Verpflichtungen auf einem sehr ausgewogenen Level hält. Im Übrigen sind seit der Umstellung auch veränderte Planungs-Kriterien für jede Neuemission zu berücksichtigen. Da die der Prospektflicht unterliegenden Emissionen in der Regel etwa drei Monate bis zur Billigung benötigen, sind wir vom Einkauf bis zum Vertriebsstart in einem völlig veränderten Zeit- und Planungsfenster gegenüber den Jahrzehnten zuvor.

Welcher Anteil Ihrer Vertriebspartner ist die Umstellung auf das Vermögensanlagengesetz nicht mitgegangen und inwieweit haben Sie andererseits durch den neuen gesetzlichen Rahmen vielleicht auch neue Vertriebspartner gewinnen können?

Ebben: Nur deutlich unter zehn Prozent der Vertriebspartner konnten oder wollten die Umstellung nicht mitgehen, darunter überwiegend Kleinvertriebe. Einige der Vertriebspartner haben die Umstellung zum Anlass für einen sowieso geplanten, nun vorgezogenen Ruhestand genutzt. Im Übrigen sehen wir hohes Interesse bei den institutionellen Vertrieben, wie zum Beispiel Banken und Vermögensverwaltungen, die uns wieder deutlich aktiveres Interesse am Vertrieb von P&R-Container-Direkt-Investments signalisieren als noch in der Übergangsphase des gesetzlichen Rahmens.

Seite 2: “Schuster bleib bei deinen Leisten”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Interne Qualitätsoffensive bei FiNUM.Finanzhaus

Bereits vor mehr als fünf Jahren der ging Finanzvertrieb FiNUM.Finanzhaus an den Start. Die Tochter der JDC Group AG bringt ihre Berater in der internen Wissensschmiede FiNUM.Akademie auf den neuesten Stand hinsichtlich Anlage- und Vorsorgeprodukte sowie regulatorischer Erfordernisse.

mehr ...

Immobilien

BdSt zur Grundsteuer: „Wohnen darf nicht teurer werden!“

Der Bund der Steuerzahler betont: „Wohnen muss bezahlbar bleiben! Dazu gehört eine einfache und faire Grundsteuer, die Mieter und Eigentümer nicht über Gebühr belastet.“ Heute hat der Bundestag mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit den Weg zur Änderung des Grundgesetzes freigemacht und damit den Weg für die Grundsteuerreform geebnet.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche unterschätzen Erträge bei der Geldanlage

Die Zinsen für Spareinlagen sinken auf immer neue Tiefstände. Doch davon wollen viele Sparer nichts wissen und erwarten satte Erträge, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Insbesondere junge Anleger rechnen mit fantastischen Gewinnen nahe der Zehn-Prozent-Marke – eine riskante Fehleinschätzung.

mehr ...

Berater

BaFin pfeift Vermögensverwaltung aus Wesel zurück

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Ramrath Vermögensberatung & -verwaltungs GmbH, Wesel, aufgegeben, das ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft sofort einzustellen und die unerlaubt betriebenen Geschäfte abzuwickeln.

mehr ...

Sachwertanlagen

IVD zur Grundsteuer-Reform: „Chance zur Vereinfachung verpasst!“

“Mit der Grundsteuerreform haben wir eine große Chance zur Steuervereinfachung verpasst.“ Das sagt der Leiter der Abteilung Steuern beim Immobilienverband IVD, Hans-Joachim Beck, anlässlich der heutigen Bundestagssitzung.

mehr ...

Recht

Bauabnahme: Aktuelle Rechtsprechung stärkt Käufer

Die aktuelle Rechtsprechung stärkt die Position des Käufers bei der Bauabnahme von Eigentumswohnungen. Darauf weisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds e.V. (BSB) hin.

mehr ...