Postbank startet gut ins Jahr 2017

Die Postbank ist mit einem deutlichen Gewinnplus ins Geschäftsjahr 2017 gestartet. Laut Postbank-Chef Frank Strauß zeigt die „Kostendisziplin merklich Wirkung“. Für das Gesamtjahr erwartet das Bonner Institut einen deutlichen Anstieg des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zu 2016.

Postbank-Zentrale
Die Postbank ist gut in das Geschäftsjahr 2017 gestartet.

Wie die Postbank mitteilt, hat sie im ersten Quartal 2017 ein Ergebnis vor Steuern von 117,1 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Plus von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Der Verwaltungsaufwand sei indes im Vergleich zum Vorjahr um 32,9 Millionen Euro (fünf Prozent) auf 674,1 Millionen Euro gesenkt worden.

Der Konzerngewinn stieg demnach im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um 45 Millionen Euro (68 Prozent) auf 111 Millionen Euro zulegen. „Nach einem durchaus schwierigen Geschäftsjahr 2016 haben wir in 2017 einen zufriedenstellenden Start hingelegt“, kommentiert Postbank-Vorstandsvorsitzender Frank Strauß. „Unsere Kostendisziplin zeigt merklich Wirkung, und auch unser steigender Provisionsüberschuss entfaltet einen zunehmend positiven Effekt auf unser Ergebnis.“

Digitale Immobilienfinanzierung mit deutlichem Zuwachs

Das Kreditneugeschäft legte im ersten Quartal insgesamt um 14 Prozent gegenüber Vorjahr auf 5,2 Milliarden Euro zu. Das Neugeschäft mit Baufinanzierungen erhöhte sich um 15 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das Volumen neu abgeschlossener Ratenkredite wurde auf 709 Millionen Euro gesteigert (plus drei Prozent), das Neukreditgeschäft mit Geschäfts- und Firmenkunden wuchs um 112 Prozent auf 753 Millionen Euro.

Das Volumen der Forderungen an Kunden hat sich im Vergleich zum Jahresende um 0,5 Milliarden Euro (plus ein Prozent) erhöht. Das digital abgeschlossene Neuvolumen in der Immobilienfinanzierung über das Portal „Meine Immobilie“ stieg um über 300 Prozent von 18 Millionen Euro auf 73,4 Millionen Euro. Die Neugeschäftsvolumina bei Fonds und ETF legten  im Vergleich zum Vorjahresquartal um 41 beziehungsweise 64 Prozent zu.

Das Institut geht im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zu 2016 von einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses vor Steuern aus. (jb)

Foto: Postbank

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